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03. Dezember 2015   463/15   Veranstaltungsankündigung

„Borderlife – Leben mit Borderline“
Antrittsvorlesung der Psychiaterin Alexandra Philipsen

Oldenburg. Wie lebt es sich mit einer Borderline-Störung? Wie lässt sich diese diagnostizieren und behandeln? Diese Fragen stehen am Mittwoch, 9. Dezember, im Mittelpunkt der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Hochschullehrerin für Psychiatrie und Psychotherapie an der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und Direktorin der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik. Der Vortrag unter dem Titel „Borderlife – Leben mit Borderline“ beginnt um 18.00 Uhr im Schlauen Haus (Schlossplatz 16).
„Mit Frau Professorin Philipsen haben wir eine exzellente Wissenschaftlerin und Ärztin im Fach Psychiatrie und Psychotherapie nach Oldenburg holen können“, so der Dekan der Fakultät, Prof. Dr. Gregor Theilmeier. „Ihr Name und ihr fachliches Netzwerk in Deutschland und darüber hinaus stärken den Standort Universitätsmedizin Oldenburg deutlich. Die Fakultät ist sehr froh, mit der Kollegin Philipsen nun auch die Karl-Jaspers-Klinik zur Gruppe der Krankenhäuser mit Universitätskliniken zählen zu können.“
Etwa drei Prozent der Bevölkerung leiden an einer sogenannten Borderline-Störung. Diese ist gekennzeichnet durch instabile Gefühle, Identitätsprobleme und zwischenmenschliche Schwierigkeiten. Betroffene erleben starke innere Anspannungszustände, die sie als unerträglich erleben. Selbstverletzungen, hochriskante Aktivitäten oder Drogeneinnahme lindern die Anspannung sofort, führen dadurch jedoch rasch zur Sucht. Menschen mit Borderline-Störung fühlen sich innerlich zerrissen, haben ein gestörtes Selbstbild und eine verzerrte Körperwahrnehmung. Sie leiden unter Ängsten vor dem Alleinsein und instabilen Beziehungen. Philipsen wird in ihrem Vortrag die Prinzipien der Diagnostik sowie Möglichkeiten der Behandlung aufzeigen und diskutieren.
Die Psychiaterin war zuletzt Geschäftsführende Oberärztin an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Freiburg, ehe sie sich für den Ruf nach Oldenburg und gegen die Rufannahme nach Kiel entschied. Philipsen hat in Freiburg studiert, dort 1999 im Fach Neuropädiatrie promoviert und sich 2009 habilitiert. Unter anderem leitete sie eine vom Bundesforschungsministerium geförderte Multicenterstudie zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) im Erwachsenenalter. Für ihre Arbeiten wurde Philipsen vielfach ausgezeichnet, unter anderem von der Fachgesellschaft DGPPN mit dem renommierten Preis für ärztliche Psychotherapie. Sie lehrte an zahlreichen Instituten und ist als Supervisorin und Gutachterin tätig. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung neuer Behandlungskonzepte zur Stress- und Emotionsregulation.

ⓘ www.karl-jaspers-klinik.de
www.uni-oldenburg.de/psychiatrie
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Alexandra Philipsen, Tel.: 0441/9615-1501, E-Mail: alexandra.philipsen(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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Bild:
   

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Presse & Kommunikation (Stand: 10.09.2018)