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Inhalt 9/2002

Hochschulpolitik

Kooperation mit Stadt besiegelt

Vertragsabschluss soll Kontinuität sichern

Universitätspräsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch (l.) und Oberbürgermeister Dietmar Schütz (r.) bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages.

Oberbürgermeister Dietmar Schütz und Universitätspräsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch unterzeichneten am 21. November eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt und der Universität. Diese Vereinbarung soll helfen, die Zusammenarbeit, die schon seit vielen Jahren auf vielen Ebenen stattfindet, nachhaltig weiterzuentwickeln.

Die Kooperationsvereinbarung unterstreicht den besonderen Wert, den die Universität für Oldenburg hat“, sagte Oberbürgermeister Dietmar Schütz bei der Unterzeichnung. Um das Oberzentrum Oldenburg weiter nach vorn zu bringen, sei eine verstärkte Kooperation zwischen Stadt und Universität unverzichtbar und müsse auf allen Ebenen noch forciert werden.

Die Stadt Oldenburg sei ohne die Universität kaum noch denkbar - sowohl im Hinblick auf ihre wirtschaftliche wie auch kulturelle Entwicklung, entgegnete Präsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch. Das hätten beide Seiten längst erkannt. Der Kooperationsvertrag solle das Bewusstsein dafür fördern und zu einer noch stärkeren Kontinuität und höheren Verbindlichkeit in der gemeinsamen Arbeit führen.

Kernpunkt der Ver-einbarung ist die gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit zur Erreichung regionaler, ökonomischer, bildungs-, umwelt- und forschungspolitischer Ziele. Dies soll durch eine gegenseitige Unterstützung in allen administrativen Bereichen und durch einen regelmäßigen und systematischen Informationsaustausch erfolgen. Außerdem ist eine enge Kooperation im Bereich Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit geplant.

Die Beziehung zwischen Hochschule und Kommune war nicht immer so harmonisch. Das politische Engagement in den 70er und 80er Jahren der Universität und ihrer Gremien irritierte nicht selten Verwaltung und Rat Oldenburgs. Gleichwohl gab es aber immer projektorientierte enge Kooperationen - so z.B. bei der Kinderbuchmesse KIBUM, die bereits 1975 gemeinsam ins Leben gerufen wurde und heute eines der wichtigsten Kulturereignisse in Oldenburg ist. Auch wenn es darum ging, den Universitätsstandort Oldenburg zu halten und auszubauen, zogen Kommune und Hochschule immer an einem Strang. Das Technologie- und Gründerzentrum ist letztes Beispiel einer nun engen Partnerschaft.

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Geschäftsführung der Fakultäten

Dr. Claudia Orazem, bisher Referentin im Bereich Nachwuchsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), und Dr. Birgit-Katharine Seemann, sind die ersten von fünf GeschäftsführerInnen, die für die neuen Fakultäten eingestellt werden. Sie nehmen am 1. Januar 2003 ihre Arbeit auf, um die Bildung der neuen Fakultäten am 1. April 2002 mit vorzubereiten. Orazem wird für die Fakultät II Sprach- und Kulturwissenschaften zuständig sein, Seemann für die Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften.

 

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