Inhalt 1/2008

 

Personalien

Prof. Dr. Gesa Lindemann, Soziologin, hat den Ruf auf die Professur für Soziologische Theorien am Institut für Sozialwissenschaften angenommen. Lindemann studierte Soziologie, Philosophie und Rechtswissenschaften an der FU Berlin, promovierte an der Universität Bremen und habilitierte sich 2001 an der Universität Frankfurt/Main. 2002 übernahm sie die Vertretung einer Professur an der Universität München und war danach als Lehrbeauftragte am Institut für Soziologie der TU Berlin tätig. Hier leitete sie das DFG-Projekt „Bewusstsein und anthropologische Differenz“. Im Sommersemester 2004 vertrat sie an der Universität Bielefeld die Professur für Allgemeine Soziologie und wurde danach als Visiting Professor bzw. Visiting Scholar an verschiedene Universitäten eingeladen u.a. nach Exeter, Rio de Janeiro und Harvard University. Im Oktober 2006 erhielt sie den Ruf nach Oldenburg. Ihre Forschungsschwerpunkte: Soziologische Theorie speziell Sozial- und Gesellschaftstheorie, Verhältnis von Soziologie und Anthropologie, Grenzen der Vergesellschaftung, Soziologie naturwissenschaftlichen Wissens.

Prof. Dr. Hannes Uecker, bisher Akademischer Rat an der Universität Stuttgart, hat den Ruf auf die Professur für Mathematik mit dem Schwerpunkt Mathematische Modellierung mit analytischen Methoden am Institut für Mathematik angenommen. Uecker studierte Mathematik und Informatik an der Universität Hannover, wo er auch als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem DFG-Projekt tätig war. 1999 ging er an die Universität Bayreuth, um zu promovieren. Bevor ihn 2001 ein einjähriges Auslandsstipendium an die Universität Maryland (USA) führte, war er am Institut für Analysis der Universität Karlsruhe tätig, wo er sich 2005 habilitierte. Es folgte die Vertretung der Professur für Nichtlineare Analysis an der Universität Magdeburg und die Ernennung zum Akademischen Rat an der Universität Stuttgart. Seine Forschungsschwerpunkte sind u.a. die Modellierung mit Modulations- und Amplitudengleichungen, Musterbildung und partielle Differentialgleichungen der Mathematischen Physik.

Ina Grieb, Leiterin des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung, ist als deutsche Vertreterin in den Vorstand des European Access Networks (EAN) gewählt worden. Das Netzwerk beschäftigt sich primär mit Fragen des Hochschulzugangs. Grieb ist verantwortlich für die internationale Jahrestagung im Juli 2008 in Berlin zum Thema „Crossing Borders: Diversity in Higher Education“ unter dem Aspekt von Migration, Integration und lebenslangen Lernens.

Dr. Samuel Klar, bisher Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Philosophie der Universität Oldenburg und Lehrbeauftragter am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück, hat die Geschäftsführung der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften übernommen.

Prof. Dr. Dirk Lange, Hochschullehrer für Didaktik und politische Bildung am Institut für Sozialwissenschaften, ist zum Kurator des „Forschungsfond Psychologie der politischen Bildungsarbeit“ ernannt worden. Der Fond initiiert Forschungsarbeiten und unterstützt ihre Durchführung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie erreicht werden kann, dass sich Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten mit politischer Urteilskraft entwickeln und Verantwortung übernehmen.

Prof. Dr. Ingo Mose, Regionalwissenschaftler am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften, hat nach einem Gastaufenthalt an der Södertörns Högskola bei Stockholm (Schweden) einen ERASMUS-Vertrag mit den schwedischen Partnern für die Fachgebiete Umweltwissenschaften und Landschaftsökologie geschlossen.

Prof. Dr. Andrea Strübind, Hochschullehrerin für Kirchengeschichte und Historische Theologie am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, ist zur Studiendekanin der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften gewählt worden. Strübind lehrt seit 2005 in Oldenburg und beschäftigt sich insbesondere mit der Reformationsgeschichte und der Neueren Kirchengeschichte.

Christian Eden, Absolvent der Betriebswirtschaft, hat den mit 1.000 s dotierten Förderpreis der Treuhand Oldenburg für seine Diplomarbeit zur Rechnungslegung bei speziellen Fragen der internationalen Rechnungslegung erhalten. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Laurenz Lachnit betreut. Die Treuhand Oldenburg, eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Unternehmensberatungsgesellschaften der Region, vergibt jährlich den Förderpreis für herausragende Diplomarbeiten auf dem Gebiet Wirtschaftsprüfung.

Margarethe Tschochohei, Absolventin im Fach Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, ist für ihre Magisterarbeit „Altersgerechte Personalpolitik im Zeichen des demographischen Wandels“ bei Prof. Dr. Thomas Breisig mit dem zweiten Preis für wissenschaftliche Arbeiten der Stiftung Industrieforschung ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 3.000 s  dotiert. Tschochohei ist gelernte Steuerfachangestellte und hat über den Zweiten Bildungsweg berufsbegleitend studiert.