Inhalt 9/2008

Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen

Drei Oldenburger Projekte im Rahmen "Stadt der Wissenschaft" prämiert

Großer Erfolg für den Wissenschaftsstandort Oldenburg: Noch bevor die „Stadt der Wissenschaft 2009“ offiziell an den Start geht, wurden zwei der geplanten Leitprojekte beim bundesweiten Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ prämiert.

Eine Auszeichnung geht an das vom Institut für Chemie und Biologie (ICBM) initiierte und von Geschäftsführer Dr. Bert Albers koordinierte Vorhaben, gegenüber dem PFL eine Nachbildung des Messpfahls aufzubauen, der im Rückseitenwatt der Insel Spiekeroog steht, um so auf die Probleme des Küstenraums aufmerksam zu machen.

Lust am Experiment: Grundschüler im CHEMOL-Labor.

Zu den von der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgewählten Projekten zählt auch die Idee von CHEMOL-Leiterin Prof. Dr. Ilka Parchmann, unter dem Titel „Ich zeig’ dir, wie Wissenschaft funktioniert“ GrundschülerInnen in der Oldenburger Fußgängerzone chemische Experimente durchführen und präsentieren zu lassen.

Dritter Preisträger aus Oldenburg ist das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB), das Ökonomie als Schulfach etablieren möchte. Die Auszeichnung sei Anerkennung und Ansporn zugleich, betonte Geschäftsführerin Katrin Eggert. Auch das IÖB, An-Institut der Universität, wird sich 2009 am Programm der Stadt der Wissenschaft beteiligen.

Insgesamt hatten in diesem Jahr mehr als 2.000 Unternehmen, Forschungsinstitute, Kunst- und Kultureinrichtungen, soziale Projekte und Initiativen an dem Wettbewerb teilgenommen.

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