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Hochschulpolitik
Internationalisierung: Eigene Konzepte nötig
Projekt QATMI nach drei Jahren abgeschlossen
Internationalität war das zentrale Thema im Hochschulkooperationsprojekt QATMI (Quality Assurance Tools for the Management of Internationalization), das die Europäische Kommission mit 650.000 Euro gefördert hat. Das Projekt − koordiniert durch das International Relations Office (IRO) der Universität Oldenburg − endete nach dreijähriger Laufzeit im Januar. Bereits im Dezember hatte der Abschlussworkshop in Oldenburg stattgefunden. Ziel des Projekts war es, Indikatoren zu entwickeln, mit deren Hilfe sich Internationalität und Internationalisierung messen und vergleichen lassen.
Neben den Partnerhochschulen der Universität Oldenburg in Torun (Polen) und Minsk (Weißrussland) gehörten dem QATMI-Projektkonsortium Universitäten in Spanien, der Ukraine, Russland, Armenien und Aserbaidschan an.
Dass jede Hochschule ein individuelles, maßgeschneidertes Internationalisierungskonzept benötigt, war eines der wichtigsten Projektergebnisse. Die im QATMI-Projekt vereinigten Hochschulen – von der Belarussian State University mit knapp 35.000 Studierenden bis hin zur Yerevan State Academy in Fine Arts mit knapp 900 Studierenden – sind Teil eines uneinheitlichen und vielfältigen internationalen Hochschulraums. Nur wenn man den individuellen Kontext einer Hochschule berücksichtigt, so die Projektkoordinatoren, lasse sich eine Internationalisierungsstrategie für jede Hochschule verabschieden.
Der Erfahrungsaustausch und die Diskussion mit ausländischen Partnern im Rahmen von Konferenzen, Workshops, Gesprächen und institutionellen Arbeitsgruppen spielten in dem Projekt eine wichtige Rolle, um länder- und kontinentübergreifend eine erfolgreiche Projektarbeit durchzuführen, so Birgit Bruns, Leiterin des IRO. „Auch nach Abschluss des Projekts soll der Dialog durch ein Benchmarking zwischen den Partnern des Projektkonsortiums fortgesetzt werden.“

