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Nachrichten
- Acht Minuten für die Wissenschaft
Bewerbung um LzO-Preis für Wissenschaftskommunikation bis zum 15. April
- Eng vernetzt mit der Region
Oberbürgermeister Gerd Schwandner besucht Ambulatorium der Universität
- Kunstschaffende für Kulturmarkt fit machen
„EduKult3“ zieht Bilanz / Neue Studie geplant
- Personalratswahlen
- Versorgung bei Demenz
- TGO ausgezeichnet
Acht Minuten für die Wissenschaft
Bewerbung um LzO-Preis für Wissenschaftskommunikation bis zum 15. April
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| Die Zeit läuft: Wer begeistert Publikum und Jury für sein Forschungsthema? Foto: Frank Peters/Fotolia.com |
Wissenschaftliche Ergebnisse einfach und für alle verständlich kommunizieren – klingt simpel, ist es aber nicht. Ob komplexe Methoden und Zusammenhänge, Formeln, Modelle oder Fachtermini: die Wissenschaftssprache wird in der eigenen „Gemeinde“ verstanden, aber der interessierte Laie bleibt oftmals ratlos zurück. Zwar hat sich in den letzten Jahren zunehmend eine Kultur der Wissenschaftskommunikation entwickelt. Dennoch drängen Öffentlichkeit, Politik und Wirtschaft weiterhin auf mehr Transparenz über den Einsatz von Steuergeldern – und wünschen sich WissenschaftlerInnen, die ihre Forschungsergebnisse allgemeinverständlich kommunizieren.
Die Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) hat sich 2010 des Themas angenommen und erstmals den „groschen“ vergeben: den LzO-Preis für Wissenschaftskommunikation. Jetzt ist der Preis erneut ausgeschrieben: Noch bis zum 15. April können sich NachwuchswissenschaftlerInnen der Universitäten Oldenburg und Vechta und der Jade Hochschule mit ihrer Masterarbeit oder Dissertation bewerben. Auch JuniorprofessorInnen können mit einem Forschungsprojekt dabei sein. Alle Arbeiten müssen in den Jahren 2010 oder 2011 abgeschlossen worden sein. Der Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die LzO will damit gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs der Region motivieren. Bei den Menschen, die nicht tagtäglich mit Wissenschaft zu tun haben, soll sprichwörtlich „der Groschen fallen“.
Das Bewerbungsverfahren ist zwei-stufig. Zunächst müssen die Nach-wuchswissenschaftlerInnen die Jury für ihr Forschungsgebiet gewinnen. Dazu reichen sie eine maximal dreiseitige allgemeinverständliche Darstellung ihrer Arbeit ein. Aus allen Einsendern werden die Finalisten ausgewählt. Sie stehen am 12. Juli bei einer Veranstaltung auf der Bühne – und haben exakt acht Minuten Zeit, um Jury und Publikum für ihr Forschungsthema zu begeistern. Neben dem Hauptpreis wird auch ein Publikumspreis vergeben.
Der Jury unter dem Vorsitz von Martin Grapentin, Vorstandsvorsitzender der LzO, gehören an: Prof. Dr. Babette Simon, Präsidentin der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Marianne Assenmacher, Präsidentin der Universität Vechta, Dr. Elmar Schreiber, Präsident der Jade Hochschule, Dr. Corinna Dahm-Brey, Leiterin Presse & Kommunikation der Universität Oldenburg, Jürgen Lehmann, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Oldenburg, Dr. Joachim Peters, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Oldenburg, und Rolf Seelheim, Chefredakteur der Nordwest-Zeitung. (cdb)
Infos zum Bewerbungsverfahren unter:
www.lzo-groschen.de
Eng vernetzt mit der Region
Oberbürgermeister Gerd Schwandner besucht Ambulatorium der Universität
Beeindruckt von der Qualität und Vielfalt der Angebote des Ambulatoriums für Rehabilitation an der Universität Oldenburg zeigte sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner bei seinem Besuch im Januar.
Das Ambulatorium, eine Einrichtung des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, besteht aus sechs Bereichen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Sie verknüpfen praxisorientierte Forschung und Lehre eng mit Hilfen für die Region. Die Unterstützungsangebote, die die WissenschaftlerInnen zur Verfügung stellen, sind vielfältig: Sie reichen von psychomotorischen Hilfen für Kinder, Diagnostik und Training für Jugendliche mit Aufmerksamkeitsstörungen, Diagnostik und Beratung für nicht sprechende Menschen, Beratung für hörbeeinträchtigte Menschen und Schlaganfallpatienten, Unterstützung mobiler Dienste und Schulen zur Vermeidung oder Intervention bei Schulabsentismus bis hin zu Fortbildungsangeboten zur Inklusion behinderter Menschen.
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Oberbürgermeister Gerd Schwandner (l.) informiert sich bei Andrea Erdélyi, Friedrich Linderkamp, Susanne Mischo und Dekan Manfred Wittrock (v.l.) über die Arbeit des Ambulatoriums. Foto: Markus Hibbeler |
Prof. Dr. Andrea Erdélyi, Direktorin des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, erhofft sich von dem Besuch des Oberbürgermeisters „weitere Impulse zur Intensivierung der Kooperationen zwischen Stadt und Wissenschaft“. Schwandner würdigte insbesondere die enge Vernetzung des Ambulatoriums mit zahlreichen Schulen, Kliniken, Trägern der Behindertenhilfe und weiteren Einrichtungen der Region.
www.ambulatorium.uni-oldenburg.de
Kunstschaffende für Kulturmarkt fit machen
„EduKult3“ zieht Bilanz / Neue Studie geplant
Rund 80 Kunst- und Kulturschaffenden das Rüstzeug für eine erfolgreiche Positionierung am Arbeitsmarkt oder als Freiberufler vermittelt: das ist die Bilanz des Projekts „EduKult3 – Fit für den Kulturmarkt“. „EduKult3“ startete 2008 und schulte Kreative bis zu 18 Monate lang im Projekt- und Veranstaltungsmanagement sowie in „Kuratorischer Praxis und Ausstellungsmanagement“. Dazu boten die Zentren für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg und der Stiftungsuniversität Hildesheim Weiterbildungsmodule an.
Das Gesamtvolumen belief sich auf rund eine Million Euro. Davon stammt die Hälfte aus dem EFRE-Fonds der Europäischen Union, der Niedersachsen zugewiesen ist. Die andere Hälfte wurde durch die Universitäten gegenfinanziert. Zudem wurden die Weiterbildungsaktivitäten räumlich aufgewertet und konzentriert – durch den im Dezember an der Universität Oldenburg eingeweihten Campus für lebenslanges Lernen. „Seit diesem Jahr sind wesentliche Erkenntnisse aus den Weiterbildungen auch in der grundständigen Lehre in einem fakultätsübergreifenden Professionalisierungsprogramm der Universität Oldenburg verankert worden. Zudem ist vorgesehen, durch eine Studie zu ermitteln, wie durch die Zusammenarbeit von Kultur und Wirtschaft regionale Innovation befördert werden kann“, resümiert der Oldenburger Projektleiter Thomas Schneeberg (Foto).
Personalratswahlen
Die wahlberechtigten Beschäftigten der Universität sind am 6. und 7. März aufgerufen, ihren Personalrat für die Amtsperiode 2012 bis 2016 zu wählen. In diesem Rahmen werden auch die Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Vertretung im Hauptpersonalrat neu ermittelt. Jeweils zwischen 9.00 und 16.00 Uhr ist der Urnengang am 6. März am Campus Wechloy (Foyer) sowie am 7. März am Campus Haarentor (A14, Senatssitzungssaal) möglich. Zur Wahl stehen mit den Listen ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und PROSignal zwei Gruppierungen. Der Wahlvorstand, dessen Vorsitz Thomas Geuken (Stabsstelle Rechtsreferat) innehat, wird über die Formalien und Abläufe per E-Mail informieren. Details zum aktuellen Personalrat und den Gruppierungen, die sich zur Wahl stellen, finden sich auch im Internet.
www.personalrat.uni-oldenburg.de
www.signal.uni-oldenburg.de
www.verdi.uni-oldenburg.de
Versorgung bei Demenz
Die ambulante Versorgung bei Demenz und anderen Alterskrankheiten steht im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Thomas Brieden, Leiter der Klinik für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie an der Karl-Jaspers-Klinik. Angesichts der Zunahme von Demenzerkrankungen und Depressionen erfährt die spezialisierte Fachklinik große Nachfrage. Der Vortrag in der Reihe „Beruf, Alter, Pflege“ gibt einen Überblick über das Leistungsspektrum der Ambulanz und die Grenzen der Versorgung in ländlichen Strukturen. Veranstalter der Vortragsreihe ist das Projekt Familiengerechte Hochschule, das damit einen Einstieg in das Thema „Pflege von Angehörigen“ geben möchte.
Wann: 7. Februar, 10.00 Uhr
Wo: Bibliothekssaal
www.uni-oldenburg.de/dezernat1/56345.html
TGO ausgezeichnet
Das Oldenburger Technologie- und Gründerzentrum (TGO) ist weltweit spitze: Auf der internationalen Konferenz „Best Practices in Science Based Incubation“ im neuseeländischen Auckland wurden die besten wissenschaftsbasierten Gründerzentren der Welt ausgewählt. Die höchste Auszeichnung ging nach Oldenburg. Das TGO konnte sich damit gegen Konkurrenz aus Europa, Asien, Amerika, Afrika und Australien durchsetzen. Im TGO haben zurzeit 70 Firmen mit insgesamt 400 MitarbeiterInnen ihren Sitz.



