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14. Mai 1996   112/96

Universität trauert um Klaus Jaeckel

Oldenburg. Als einen überzeugten Reformer, der immer weit über sein eigenes Fach hinaus gedacht und erfolgreich gewirkt habe, hat Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Daxner den Physiker Dr. Klaus Jaeckel bezeichnet, der im Alter von 53 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben ist. Der Wissenschafttler habe in seinem engagierte Wirken für die Universität nicht nur große Überzeugungskraft, sondern auch eine starke Integrationsfähigkeit entwickelt, betonte Daxner.

Jaeckel studierte von 1963 bis 1968 in Freiburg, Bonn und München Physik und promovierte danach in Frankfurt/Main, wo er bis zu seinem Wechsel nach Oldenburg 1974 auch als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig war. An der neu gegründeten Universität Oldenburg war er zunächst für die Planung der naturwissenschaftlichen Lehrerausbildung zuständig.1980 wechselte er in das Fach Physik, wo er zuletzt der Arbeitsgruppe "Komplexe Systeme" angehörte.

"Dem Fachbereich Physik werden Jaeckels engagierte und konstruktive Kritik, sein Einfallsreichtum und seine unkonventionellen Ideen sehr fehlen," sagte der Dekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Klaus Hinsch.

(Stand: 09.06.2021)