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19. Juli 1996   155/96

Sommerschule für alternative Energiequellen

Oldenburg. Vom 24. Juli bis 6. September veranstaltet die Abteilung Energie- und Halbleiterforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zusammen mit dem Deutschen Windenergie-Institut in Wilhelmshaven (DEWI) im Auftrag des Bundesforschungsministers die 5. Sommerschule für Teilnehmer aus Partnerinstitutionen des ELDORADO-Programms statt. Mit diesem Förderprogramm wird die Nutzung von Sonne und Wind zur Energieversorgung an geeigneten Standorten in Ländern der sogenannten Dritten Welt gefördert.

Insgesamt 22 Ingenieure, Techniker und Wissenschaftler aus China (8), Brasilien (5), Ägypten (4), Indonesien (3), Jordanien (1), sowie Lettland (1) werden dieses Jahr erwartet. Sie kommen aus verschiedensten Institutionen, die an der Energieversorgung vor allem ländlicher Gebiete ihres Heimatlandes beteiligt sind und werden sich über wissenschaftliche Grundlagen und Realisierungsmöglichkeiten dezentraler Photovoltaik- bzw. Windenergiesysteme unterrichten. Die diesjährige Sommerschule teilt sich auf in einen Block zur Photovoltaik, der an der Universität Oldenburg durchgeführt wird, sowie einen Block zur Windenergienutzung, der am DEWI in Wilhelmshaven stattfindet.

Alle Teilnehmer werden im Rahmen der Sommerschule deutsche Herstellerfirmen besuchen, um sich intensiv mit den neuesten technischen Entwicklungen sowie modernen Produktionstechniken vertraut zu machen. Ziel dieser Weiterbildungsveranstaltungen ist es, Fachleute der Partnerländer aus Stromversorgungsunternehmen, aus einschlägigen Industrieunternehmen und aus politischen Planungsinstitutionen in die Lage zu versetzen, ohne Hilfe ausländischer Experten Energieversorgungssysteme auf der Basis erneuerbarer Energiequellen zu planen, zu realisieren und zu betreiben. Anschließend sollen sie in der Lage sein, unter den auf dem Markt verfügbaren Produkten die für ihren Anwendungsfall geeigneten auszuwählen. Ein längerfristiges Ziel besteht darin, entsprechende Geräte auch im eigenen Lande herzustellen, wobei zu Beginn die Unterstützung durch deutsche Firmen gedacht ist.

Pressekontakt: Eduard Knagge oder Dr. Joachim Göttsche, Fachbereich 8 - Physik, Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg, Postfach 2503, 26111 Oldenburg, Tel.: (0441)798-3544 bzw. -3402

(Stand: 20.04.2022)