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15. Mai 1998   143/98

Kooperationsvertrag mit der Hosei-Universität unterschrieben

Oldenburg. Die Präsidenten der Universität Oldenburg und der Hosei-Universität, Prof. Dr. Michael Daxner und Prof. Dr. Tadao Kiyonari, haben heute einen Kooperationsvertrag zwischen den beiden Hochschulen unterschrieben. Kiyonari hält sich dazu für zwei Tage an der Universität Oldenburg auf, wo er weitere Gespräche mit VertreterInnen aus Wissenschaft, Verwaltung und kulturellen Einrichtungen führt. Ziel des Vertrags ist, den Austausch von Studierenden und Lehrenden zu fördern sowie gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen durchzuführen. Die Hosei-Universität, die bereits eine Kooperationsbeziehung mit der Humboldt-Universität Berlin unterhält, ist die erste japanische Partneruniversität Oldenburgs.

Auftakt der Kooperation wird ein vierwöchiger Deutschkurs in Oldenburg für 15 Studierende der Hosei-Universität im August sein. Bereits im letzten Jahr war ein vorläufiger Kooperationsvertrag geschlossen worden, der auf eine Zusammenarbeit von Frau Prof. Dr. Keiko Yamane von der Hosei-Universität und Prof. Dr. Wilfried Stölting-Richert vom Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen zurückgeht. Yamane ist noch bis Ende März nächsten Jahres Gast an der Universität Oldenburg.

Die 1880 zunächst als Tokio School of Law gegründete Hosei-Universität ist heute mit über 48.000 Studierenden und fast 2.000 Lehrenden eine der sechs größten Hochschulen Japans. Sie wird als Privatinstitution geführt. Um die etwa 11.700 Studienplätze bemühten sich 1996 nahezu 64.000 BewerberInnen. Die Hosei-Universität bietet mit Literatur- und Sozialwissenschaften, Jura sowie Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften ein breites Spektrum an Fächern an. Außerdem bestehen Institute u.a. für Informatik, Ionenstrahl-Technologie, Okinawa-Studien, Sport sowie modernes Recht und Politik.

Kontakt: Birgit Bruns, Akademisches Auslandsamt (AAA)
Tel.: 0441/798-2468, Fax: 0441/798-2461, e-mail:

(Stand: 20.04.2022)