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20. Mai 1998   148/98

"Keine Bevorzugung hausinterner Bewerber"

Stellungnahme der Mitglieder des Senats der Universität

Oldenburg. Prof. Dr. Karen Ellwanger (stellvertretend), Prof. Dr. Freia Hoffmann, Prof. Dr. Wiland Schmale (stellvtr.), Prof. Dr. Gisela Szagun und Prof. Dr. Silke Wenk (stellvtr.) zur Berichterstattung „Kanzler-Ausschreibung" im rundblick vom 2. Mai 1998 und in der Nordwest-Zeitung vom 6. Mai 1998. „In Presse-Artikeln der letzten Tage ist über die Auseinandersetzung um die Ausschreibung der Kanzlerstelle an der Carl von Ossietzky Universität in unrichtiger und polemischer Weise berichtet worden. Da die Unterzeichneten mit dem Inhalt der Meldungen („Oldenburger Universitätssenat wieder im Clinch mit Daxner" im rundblick, „Kanzlerstelle: Senat pfeift Daxner zurück" in der Nordwest-Zeitung) namentlich in Verbindung gebracht wurden, stellen wir hiermit folgendes richtig:

Unsere Initiative und der Beschluß des Senats zu einer umformulierten erneuten Ausschreibung der Kanzlerstelle diente lediglich einer besseren Information möglicher Bewerber. Vor allem lag dem Senat daran, den Bewerberkreis über diejenigen hinaus zu erweitern, die Erfahrungen mit der Handhabung des Globalhaushalts haben, und der Ausschreibung einen Passus hinzuzufügen, der gezielt Frauen zur Bewerbung auffordert.

Wir haben hingegen nicht unterstellt, es würden hausinterne Bewerber bevorzugt, der jetzige und im Herbst scheidende Präsident der Universität habe seine Entscheidung bereits getroffen und wolle einen „engen Vertrauten" („Leute seines Hofstaats" im rundblick) „ins Amt hieven" (NWZ). Im Gegensatz zum Tenor der Berichterstattung hat der Präsident, der gemäß Gesetz dem Senat einen Besetzungsvorschlag unterbreiten wird, eine 10-köpfige Findungskommission eingesetzt, die außer den Vizepräsidenten und dem bereits gewählten zukünftigen Präsidenten auch die Dekanesprecher, zwei Dezernatsleiter, einen Vertreter der Zentralen Einrichtungen, die Frauenbeauftragte und den Personalrat an der Entscheidung beteiligt. Bewerber und Bewerberinnen können also mit einem fairen Verfahren rechnen, in dem es - wie üblich - verschiedene Meinungen geben wird, wohl kaum aber einen Stellungskrieg zwischen dem noch amtierenden Präsidenten und dem Senat."

gez. Karen Ellwanger, Freia Hoffmann, Wiland Schmale, Gisela Szagun, Silke Wenk

(Stand: 20.04.2022)