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Ralf Grüttemeier

 

28. Mai 1998   155/98

Neuer Magisterstudiengang „Niederlande-Studien"

Oldenburg. Ab dem kommenden Wintersemester kann an der Universität Oldenburg das Fach „Niederlande-Studien" belegt werden. Auf Antrag der Universität hat das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur den Magisterstudiengang genehmigt. Er ist zunächst als fünfjähriges Modellvorhaben geplant.

An dem neuen Studiengang beteiligt sind die Fachbereiche Literatur- und Sprachwissenschaften, Sozialwissenschaften und Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg sowie die geisteswissenschaftliche Fakultät der Rijksuniversiteit Groningen. Während das Grundstudium dem der bisher schon angebotenen Niederlandistik entspricht, beinhaltet das Hauptstudium auch die Bereiche Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaften sowie Geschichte/Politik/Soziologie der Niederlande und Deutschlands im Vergleich. Zwei Studiensemester sind in Groningen zu absolvieren, dazu ein Praktikum in der Wirtschaft.

Es sei zu erwarten, daß der Studiengang eine wichtige Rolle im nordwestdeutschen und nordniederländischen Raum spielen könne, sagte dazu der Niederlandist Prof. Dr. Ralf Grüttemeier (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften), der den Studiengang maßgeblich mit initiiert hat. Die Region Groningen-Ems/Dollart-Oldenburg-Bremen, so Grüttemeier, weise große Ähnlichkeiten hinsichtlich der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Struktur auf. Das grenzüberschreitende Studium könne dieser Region wichtige Impulse vermitteln. Weiterhin habe der Studiengang eine überregionale Bedeutung: Sowohl die politischen Bemühungen der letzten Jahre als auch die Probleme großer deutsch-niederländischer Betriebsfusionen belegten die Notwendigkeit von deutsch-niederländischen Vermittlern mit kultureller und ökonomischer „Zweisprachigkeit".

Kontakt: Prof. Dr. Ralf Grüttemeier, Niederländische Literaturwissenschaft am Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften, Tel.: 0441/798-3186, Fax: -2045, e-mail:

(Stand: 20.04.2022)