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8. Oktober 1999   270/99

Frauen und Behinderung in der Dritten Welt

Oldenburg. Vom 8. bis 10. Oktober veranstaltet die Arbeitsstelle "Behinderung und Dritte Welt" der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und dem Arbeitskreis "Frauen und Behinderung in der Dritten Welt" der Universität Würzburg für die Bundesarbeitsgemeinschaft "Behinderung und Dritte Welt" ein Symposium zum Thema "Frauen und Behinderung in einer Welt / in der Dritten Welt". Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum (Uhlhornsweg). Themen des Symposiums sind unter anderem die Herstellung der Chancengleichheit für behinderte Frauen in der Dritten Welt sowie Bildungsfragen und Forschungsmethoden im Kontext Behinderung und Dritte Welt.

In der behindertenpädagogischen Diskussion wird seit einigen Jahren von der doppelten Diskriminierung von Frauen mit Behinderung gesprochen, also der Benachteiligung als Mensch mit Behinderung einerseits und als Frau andererseits. In Bezug auf Frauen in Ländern der sogenannten Dritten Welt kann in vielen Fällen von einer dreifachen Diskriminierung ausgegangen werden: Als Frau, als Mensch mit Behinderung und als Bewohnerin eines Landes der Dritten Welt. Der Charakter des Symposiums mit breiter internationaler Beteiligung soll eine differenzierte Betrachtung der Thematik ermöglichen und einen Austausch mit Interessierten aus den Industrie- und Entwicklungsländern initiieren. Neben WissenschaftlerInnen, Behindertenbeauftragten sowie betroffenen Frauen unterschiedlicher Länder nehmen Mitarbeiterlnnen nationaler und internationaler Behindertenorganisationen an dem Symposium teil.

Kontakt: Dr. Peter M. Sehrbrock, Institut für Erziehungswissenschaften 2, Telefon 0441/798-3801.

(Stand: 09.06.2021)