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27. Oktober 1999   293/99

Zusammenarbeit mit "Ärzte ohne Grenzen"

Oldenburg. Die Arbeitsstelle Sucht- und Drogenforschung an der Universität Oldenburg arbeitet mit der niederländischen Sektion von "Ärzte ohne Grenzen" zusammen an einem Projekt, dessen Ziel es ist, die schnelle Verbreitung von HIV/AIDS und anderen Infektionskrankheiten in den Gefängnissen der Russischen Föderation mit wirksamen Präventionsprojekten zu bekämpfen. "Ärzte ohne Grenzen" unterstützt das Projekt mit 25.000 US-Dollar. Die mit dem Friedensnobelpreis geehrte Organisation beweise damit einmal mehr schnelle, unkonventionelle und engagierte Hilfeleistung, sagte der Leiter der Oldenburger Arbeitsstelle, Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg.

Die Arbeitsstelle erstellt derzeit ein russischsprachiges Handbuch, das für MitarbeiterInnen aus den Gefängnissen, aber auch für Fachkräfte aus den Gesundheitsdiensten der umliegenden Kommunen als Grundlage für Aufklärungsprojekte und Trainingsprojekte dienen soll. In zwei Workshops mit verantwortlichen Mitarbeiterlnnen aus Gefängnissen und AIDS-Zentren wurden Anfang Oktober in Moskau Inhalte und Zielorientierung des Handbuchs diskutiert. Weitere Workshops folgen im Dezember 1999 und im Mai 2000.

Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, Dr. Heino Stöver, Arbeitsstelle Sucht- und Drogenforschung, Fachbereich Sozialwissenschaften, Tel. 798-3001 oder -5456

(Stand: 09.06.2021)