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23. Mai 2000   132/00

Keine strukturellen Entscheidungen ohne Abstimmung mit dem Partner Universitäten Oldenburg und Bremen schließen neuen Kooperationsvertrag ab

Oldenburg/Bremen. Heute haben die Universität Oldenburg und Bremen einen weitreichenden Kooperationsvertrag abgeschlossen, der die Zusammenarbeit beider Universitäten stärker konkretisiert und auf lange Sicht ordnet. Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, Präsident der Universität Oldenburg, und Prof. Dr. Dr. Jürgen Timm, Rektor der Universität Bremen, sagten dazu übereinstimmend, strukturelle Entscheidungen würden künftig nicht mehr ohne Blick und Abstimmung auf die Partnerhochschule gefällt werden können. Dabei gehe es darum, die Profile beider Universitäten in Forschung und Lehre zu stärken und eine attraktive Wissenschaftsregion "Nordwest" zu schaffen.
Die Zusammenarbeit ist in ihrem weitreichenden Charakter bundesweit einmalig - zumal sie auch Grenzen der auf ihre Kulturhoheit achtenden Länder überwindet. Die Kooperation ermöglicht StudentInnen, an beiden Universitäten gleichzeitig zu studieren und Fächerkombinationen zu belegen, die ihnen von einer Universität nicht geboten werden. WissenschaftlerInnen können an beiden Universitäten lehren und Mitglied beider Lehrkörper werden. Um in Lehre und Forschung ein möglichst vielfältiges Angebot zu erreichen, werden die Ausschreibungen von Professuren genau miteinander abgestimmt.
Große Bedeutung gibt der Oldenburger Präsident Grubitzsch auch der Zusammenarbeit im Bereich von Multimedia. "Wir wollen in Zukunft in der Lehre das Internet stärker nutzen und den Studierenden Lehrangebote zur Verfügung stellen, die ihnen Wege in die Partneruniversität ersparen. Die virtuelle Universität Bremen-Oldenburg wird auf den Weg gebracht," sagte er wörtlich. Weiter betonte er, die 1992 erstmals vereinbarte Zusammenarbeit habe auch dafür gesorgt, dass die Wissenschaftsressorts beider Länder ihre Planungen stärker aufeinander abstimmten.
Der Bremer Rektor Timm erklärte, die Zusammenarbeit stärke die Position beider Universitäten im zunehmenden Wettbewerb. Es gebe keine Alternative zur Kooperation, wenn man den Nordwesten zu einer attraktiven Wissenschaftsregion machen wolle. Für Studierende verbessere sich das Angebot und die Qualität der Lehre, in der Forschung würden durch gemeinsame Schwerpunkte günstige Bedingungen geschaffen, um mehr Drittmittel einzuwerben.

22. Mai 2000 / 131/00

Mikrobiologische Jahrestagung im Frühjahr 2001 in Oldenburg
Größte deutsche Fachtagung will Firmen beteiligen

Oldenburg. Die "Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie" (VAAM) wird Ihre Jahrestagung vom 25. bis 28. März 2001 im Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg abhalten. Begleitet wird der wissenschaftliche Kongress, zum dem mehr als 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Deutschland erwartet werden, durch eine Ausstellung, auf der sich Firmen aus dem Bereich Mikrobiologie präsentieren können. Hier sind auch Unternehmen der Region ausdrücklich eingeladen sich zu beteiligen. Die Veranstalter hoffen zusätzlich auf weitere Sponsoren, die die Tagung unterstützen möchten. Mit dem mikrobiologischen Kongress richtet die Universität Oldenburg eine ihrer bisher größten wissenschaftlichen Veranstaltungen aus.
In der VAAM werden Mikroorganismen weniger als gefährliche Krankheitserreger betrachtet sondern vielmehr als Kleinstlebewesen, die eine Vielzahl nützlicher Funktionen in der Natur und der Biotechnologie erfüllen. Schwerpunktthemen der Tagung sind aquatische Mikrobiologie, Biogeochemie/Geomikrobiologie, Struktur und Funktion von Proteinen sowie horizontaler Gentransfer/Genomevolution.
Die Tagungsorganisation erfolgt durch die fünf mikrobiologischen Arbeitsgruppen an der Universität Oldenburg, unterstützt durch die Geschäftsstelle des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und die Wissens- und Tec

(Stand: 09.06.2021)