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29. Januar 2002   38/02

Frühwarnsystem zur Prävention von Gewalt, Kriminalität und Sucht

Oldenburg. Die fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe "Soziale Probleme, soziale Kontrolle und Prävention - Gewalt, Kriminalität, Sucht" ist an der Universität Oldenburg unter Leitung des Soziologen Prof. Dr. Helge Peters und des Erziehungswissenschaftlers Prof. Dr. Wolf-Dieter Scholz eingerichtet worden. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion über Gewalt, Kriminalität und Sucht. Das gestiegene öffentliche Interesse an Fragen der inneren Sicherheit verweise auf objektive Probleme, signalisiere aber zugleich eine wachsende Sensibilität im Umgang mit ihnen, erklärten Scholz und Peters. Mit der Arbeitsgruppe solle ein effektiveres soziales Frühwarnsystem geschaffen werden, das erziehungs- und sozialwissenschaftlich kompetente Problemlösungen erlaube.

Die Arbeitsgruppe will untersuchen, warum bestimmte Verhaltensweisen als soziale Probleme wie Gewalt, Kriminalität oder Sucht wahrgenommen werden. Sie will mit lern-, system- und konflikttheoretischen Erklärungsansätzen die Ursachen erkunden und Möglichkeiten der Prävention, Intervention und Gesundheitsförderung untersuchen. Wichtig sind dabei Kontakte zu Praxisbereichen wie Bewährungshilfe, Jugendgerichtshilfe, Präventionsfachkräfte, der Strafvollzug, die Sucht- und Drogenberatungsstellen, Fachkliniken und Frauenhäuser.

Kontakt: Prof. Dr. Helge Peters, Fachbereich 3 Sozialwissenschaften, Institut für Soziologie, Tel.: 0441/798-2061, E-Mail: helge.peters@uni-oldenburg.de und Prof. Dr. Wolf-Dieter Scholz, Fachbereich 1 Pädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft 1, Tel.: 0441/798-2000, E-Mail: wolf.d.scholz@uni-oldenburg.de

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