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Hans-Jürgen Brumsack

Thomas Klenke

 

24. Mai 2002   151/02

Mit dem "rollenden Labor" in die Schule Universität Oldenburg im Jahr der Geowissenschaften 2002

Oldenburg. Geowissenschaftliche Forschung ist spannend und macht Spaß! Davon können sich SchülerInnen sechs Oldenburger Schulen überzeugen, wenn das "rollende Labor" und Infomobil der studentischen Praktikumsgruppe "Schaufenster Meeresforschung" im Mai bei ihnen Halt macht. Im Gepäck haben die StudentInnen der Marinen Umweltwissenschaften eine Schulausstellung zum Thema Wattenmeer mit vielen Experimenten, Modellen, Computersimulationen und Informationen. Mit den Schulbesuchen und vielen weiteren Aktionen zwischen April und November leistet das Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität einen regionalen Beitrag zum offiziellen "Jahr der Geowissenschaften 2002" - einem gemeinsamen Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Initiative "Wissenschaft im Dialog" des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft sowie der großen Forschungsorganisationen.

Was auf den ersten Blick wie eine einheitliche und strukturlose Fläche wirkt, ist ein vielschichtiger und spannender Lebensraum, der zudem fast vor der Haustür liegt: das Wattenmeer. Grund genug für die StudentInnen unter Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack und Dr. Thomas Klenke eine Ausstellung zu konzipieren, die SchülerInnen die komplexen Vorgänge im Ökosystem Wattenmeer nahe bringt. Zum Einstieg in das Thema gibt es Informationen über die Entstehungsgeschichte des Watts, die Inselbildung und -wanderung und die Veränderung der Küstenlinie. Ein eigens gebautes Modell zeigt anschaulich die Zonierung des Lebensraums in Salzwiese, Sandwatt, Mischwatt und Schlickwatt mit den jeweiligen tierischen und pflanzlichen Bewohnern. Dass Schlick dabei nicht gleich Schlick ist, können die SchülerInnen mit Experimenten handfest selber erfahren: Begriffe wie Sediment, Sinkgeschwindigkeit und Korngröße werden nach dem Besuch des "rollenden Labors" keine Fremdworte mehr sein. Anschaulich darstellen werden die StudentInnen auch die Abläufe im Watt, die normalerweise nicht auf den ersten Blick sichtbar sind. Computersimulationen und Modelle sollen den SchülerInnen die Stoffkreisläufe im Ökosystem zeigen. Nahrungsnetze, Wasserströme und die Bedeutung der Mikroorganismen spielen dabei eine besondere Rolle.

Weitere Informationen über die Aktivitäten der Universität Oldenburg zum "Jahr der Geowissenschaften 2002" finden Sie im Internet unter:

www.icbm.de/planeterde

Kontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack, Tel.: 0441/798-3584, E-Mail: brumsack@icbm.de, Dr. Thomas Klenke, Tel.: 0441/798-5276, E-Mail: klenke@icbm.de

(Stand: 20.04.2022)