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29. November 2002   354/02

"Neurosensorik" wird fortgesetzt Deutsche Forschungsgemeinschaft attestiert Internationalem Graduiertenkolleg großen Erfolg

Oldenburg. Das Internationale Graduiertenkolleg "Neurosensorik", das vor drei Jahren gemeinsam von der Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen eingerichtet und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Niederländischen Wissenschaftsorganisation (NWO) geförderte wurde, kann einen großen Erfolg verbuchen: Die im Graduiertenkolleg stattfindende disziplin- wie grenz-überschreitende Ausbildung hochqualifizierter DoktorandInnen aus den Bereichen Neurobiologie, Medizin, Physik, Psychologie und Informatik wird für weitere drei Jahre von der DFG gefördert. Ausschlaggebend war die positive Beurteilung durch eine Gutachterkommission, die zum ersten Mal gemeinsam von der DFG und der NWO zusammengestellt wurde. Die Kommission stellte lobend die besonders starke Interdisziplinarität heraus und betonte, "dass das Forschungsprogramm einen geeigneten Rahmen für Promotionsprojekte darstellt, welche in Zukunft den wachsenden interdisziplinären Ansprüchen der Neurowissenschaften auf internationaler Basis genügen können".
"Durch die Bewilligung wird es uns möglich, zehn neue Doktorandinnen oder Doktoranden und eine Post-Doktoranden-Stelle durch Stipendien zu fördern" freut sich Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, der Sprecher des Graduiertenkollegs und Leiter der Medizinischen Physik der Universität Oldenburg. Hinzu kommt sowohl in Oldenburg als auch in Groningen eine etwa ebenso große Zahl assoziierter Doktorandinnen und Doktoranden, die aus anderen Mitteln finanziert werden, aber an den Veranstaltungen des Kollegs teilnehmen und von den Reisemitteln und besonderen Angeboten profitieren.
Die von dem Graduiertenkolleg praktizierte interdisziplinäre Zusammenarbeit würdigt die DFG auch in ihrer Informationsbroschüre zum Gesamtprogramm der Internationalen Graduiertenkollegs: Das deutsch-niederländische Forschungsprogramm wird als Beispiel für ein besonders gelungenes Kolleg vorgestellt.

Kontakt: Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Tel.: 0441/798-5470,
E-Mail:

(Stand: 09.06.2021)