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14. Mai 2003  140/03

'Deutsche' Dynastie und slavische 'Untertanen'?
Eröffnung der Ringvorlesung "Habsburg und die Slavia"

Oldenburg. "‚Deutsche' Dynastie und slavische ‚Untertanen'? Habsburg und die böhmischen Länder (1526-1618)" lautet der Vortrag, mit dem der Historiker Prof. Dr. Matthias Weber vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), An-Institut der Universität Oldenburg, am Dienstag, 20. Mai 2003, 18.00 bis 20.00 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek die Ringvorlesung "Habsburg und die Slavia" eröffnet.

Die von den Fächern Slavische Philologie und Geschichte im Rahmen des BKGE-Forums "Mitteleuropa-Osteuropa" organisierte Vorlesungsreihe wird im Sommersemester 2003 und im Wintersemester 2003/2004 die vielfältigen Beziehungen der Donaumonarchie zu den Slaven zur Sprache bringen.

Weber behandelt in seinem Eröffnungsvortrag die Anfänge der Habsburgermonarchie im 16. Jahrhundert. Dabei geht er der Frage nach, ob und inwiefern ethnische Aspekte im Verhältnis zwischen Habsburgern und Slaven in der frühen Neuzeit eine Rolle spielten und wie diese Thematik in den national orientierten Geschichtswissenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts in Deutschland, Tschechien und Polen interpretiert wurde.

Kontakt: Dr. Gun-Britt Kohler, Fakultät III, Institut für Fremdsprachenphilologien, Slavistik, Tel.: 0441-798-2309,
E-Mail: und:
Prof. Dr. Matthias Weber, BKGE, Tel.: 0441/96195-17,
E-Mail:

(Stand: 20.04.2022)