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12. Januar 2005   017/05   Wissenschaftliche Tagung

Realistisches Schreiben in der Weimarer Republik
Internationale literaturwissenschaftliche Tagung
 

Oldenburg. „Realistisches Schreiben in der Weimarer Republik“ – so lautet das Thema einer Tagung, die vom Institut für Germanistik der Universität Oldenburg gemeinsam mit der Ernst-Toller-Gesellschaft, der Alfred-Döblin-Gesellschaft und dem Institut für deutsche Sprache, Literatur und Literaturkritik der Universität Innsbruck am Donnerstag und Freitag, 20. und 21. Januar 2005, veranstaltet wird. Eröffnet wird die Tagung am 21. um 13.30 Uhr im Gebäude V 3-222, Ammerländer Heerstraße 114 – 118, mit einem Vortrag des Münchener Germanisten Prof. Dr. Rolf Selbmann zur literarischen Rezeption der Weimarer Klassik in der Weimarer Republik.
Die Organisatoren der Tagung, Prof. Dr. Sabine Kyora, Oldenburg, und Prof. Dr. Stefan Neuhaus, Innsbruck, wollen die realistische Literatur der Weimarer Republik, speziell die Neue Sachlichkeit, nicht wie lange üblich, aus ideologiekritischer Perspektive betrachten. Ihnen geht es um „neue Impulse“, um die „Frage nach den ästhetischen Reaktionen, nach den realistischen Schreibweisen, die versuchen, die Modernisierungsphänomene der Gesellschaft literarisch einzufangen“. Die zwanziger Jahre seien dadurch gekennzeichnet, dass „Phänomene der Modernisierung massiv zunehmen“.
Experten von Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Großbritannien, Finnland und Kanada beschäftigen sich in Kurzvorträgen mit Autoren wie Alfred Döblin, Marieluise Fleißner, Erich Kastner, Ernst Toller, Kurt Tucholsky und Friedrich Wolf, aber auch mit Ernst Jünger und Else Lasker-Schüler.
Die Tagung, die sich auch an die interessierte Öffentlichkeit wendet, ist untergliedert in zwei Sektionen und findet im Verwaltungsgebäude V322 (Sektion 1) und im Hörsaalzentrum A14 1-111 (Sektion 2) statt.
Am Freitag, 20.00 Uhr, wird der Schriftsteller Jan Koneffke, der u.a. den Leonce-und-Lena-Preis für Lyrik und den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis erhielt, im Rahmen der Tagung im Kulturzentrum PFL der Stadt Oldenburg, Peterstraße 3, lesen. Mitveranstalter der Lesung ist das Literaturbüro Oldenburg. Die Tagung wird gefördert durch die EWE-Stiftung Oldenburg und die Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

ⓘ www.oldenburg.de/literaturbuero/koneffke.html
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Sabine Kyora, Tel.: 0441/798-3107, E-Mail:
 
(Stand: 20.04.2022)