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21. Januar 2005   039/05   Forschung

ProDid wird fortgesetzt
Promotionsstudiengang vergibt wieder 12 Stipendien
 

Oldenburg. Das im Jahr 2001 an der Universität Oldenburg eingerichtete Promotionsprogramm „Didaktische Rekonstruktion“ geht in eine zweite Runde: Auf Empfehlung der Wissenschaftlichen Kommission hat das Wissenschaftsministerium die dreijährige Weiterfinanzierung des Programms mit zwölf Promotionsstipendien zugesagt. Die Förderungssumme beträgt fast 700.000 Euro (Wissenschaftsministerium: 568.000 Euro, Universität: 123.000 Euro).

Im Promotionsprogramm Didaktische Rekonstruktion – kurz ProDid– findet eine in Deutschland einmalige Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die Fachdidaktiken in der Lehrerausbildung unter Beteiligung von 12 Fächern statt. In Rahmen von ProDid wird der Zusammenhang zwischen Lerninhalt, Schülerperspektive und didaktischen wie curricularen Konsequenzen für den Unterricht untersucht.

Im ersten Durchgang wurden 15 DoktorandInnen mit monatlich 1025 Euro gefördert und 13 weitere ohne Stipendienförderung in das Graduiertenprogramm einbezogen. Die ersten Promotionen sind inzwischen erfolgreich abgeschlossen, die meisten anderen stehen kurz vor dem Abschluss.

Durch die Entscheidung über die Weiterförderung ist nun eine Neuausschreibung von 12 Stipendien mit zweijähriger Laufzeit und der Option auf eine einjährige Verlängerung möglich, davon sollen mindestens drei an ausländische Studierende gehen. Zudem können sich zwölf weitere DoktorandInnen, deren Lebensunterhalt auf andere Weise gesichert wird, für das Promotionsprogramm an der Universität Oldenburg einschreiben.

Am Promotionsprogramm sind Lehrende aus den Didaktiken der Anglistik, Biologie, Chemie, Germanistik, Geschichte, Mathematik, Physik, Politik und Sachunterricht sowie der Empirischen Lehr- und Lernforschung, Schulpädagogik und Bildungsforschung, die Didaktiken der Kunst, des Textilen Gestaltens und des Sports beteiligt. Nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Ulrich Kattmann, Initiator und bisheriger Sprecher, haben Prof. Dr. Ilka Parchmann (Institut für Reine und angewandte Chemie) und Prof. Dr. Barbara Moschner (Institut für Pädagogik) die SprecherInnenaufgabe übernommen.

ⓘ www.diz.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Pof. Dr. Barbara Moschner, Tel.: 0441/798-4303. E-Mail: , und Prof Dr. Ilka Parchmann, Tel.: 0441/798-3833, E-Mail:
 
(Stand: 20.04.2022)