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16. Juni 2005   245/05   Veranstaltungsankündigung

Deutschland im Jahre Null
Spielfilm von Roberto Rossellini in der Universität
 

Oldenburg. „Deutschland im Jahre Null“ lautet der Titel“ des 1947 entstandenen Films von Roberto Rossellini (1906 - 1977), der im Rahmen der Ringvorlesung „Das Jahr 1945 im historischen Spielfilm“ am Dienstag, 21. Juni 2005, 18.00 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg gezeigt wird.
Rossellini, Pionier des italienischen Neorealismus und Regisseur von Filmen wie „Rom, offene Stadt“ (1945) oder „Stromboli“ (1950), begab sich unmittelbar nach Kriegsende ins zerstörte Berlin, um in dieser Kulisse ein Melodram zu inszenieren. Der zwölfjährige Edmund muss seinen schwerkranken Vater pflegen und die Familie ernähren. Ein ehemaliger Lehrer beeinflusst ihn mit der Idee vom Starken, das überlebt und vom Schwachen, das zugrunde gehen muss. Edmund, der diese Ideologie verinnerlicht hat, tötet seinen Vater. Als ihm seine Tat bewusst wird, begeht er Selbstmord. Der Film, überwiegend mit Laien vor Ort gedreht, schildert das Verbrechen als Konsequenz eines düsteren Trümmermilieus mit psychologisch sorgfältig herausgearbeiteten Charakteren.
Eine Einführung in den Film gibt Dr. Beate Störtkuhl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kulturwissenschaftlichen Institut und Mitarbeiterin am Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE).

ⓘ www.uni-oldenburg.de/aktuell/60_jahre_kriegsende
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Beate Störtkuhl, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE), Tel.: 0441/798-96195-14, E-Mail: stoertk(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)