Kontakt

Presse & Kommunikation

Pressemitteilungen

 

» Druckversion

 

» August 2005
» Gesamtübersicht

 

24. August 2005   314/05   Personalie

Gerd Hentschel bleibt in Oldenburg

Oldenburg. Prof. Dr. Gerd Hentschel, slavistischer Sprachwissenschaftler am Institut für Fremdsprachenphilologien der Universität Oldenburg, hat den Ruf an die Europa Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) abgelehnt. „Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, einen herausragenden Wissenschaftler der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften in Oldenburg halten zu können“, erklärte Prof. Dr. Reto Weiler, Vizepräsident für Forschung.
Hentschel, der seit 1993 in Oldenburg lehrt und forscht, studierte slavische und englische Philologie in Göttingen und Krakau (Polen). Längere Forschungsaufenthalte verbrachte er in Russland und den USA. Promotion und Habilitation erfolgten in Göttingen. Von 2003 bis 2005 war Hentschel Gründungsdekan der Fakultät III und ist heute Direktor des Instituts für Fremdsprachenphilologien. Die internationale Wertschätzung, die er genießt, spiegelt sich auch darin wider, dass ihm vor zwei Jahren als einzigem deutschen Slavisten die Leitung einer der wissenschaftlichen Kommissionen des Weltverbandes der Slavisten anvertraut wurde.
Hentschels Annahme des Bleibeangebots, das substanziell durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt wurde, stehe im Einklang mit den Planungen von Ministerium, Universität und Fakultät, die Slavistik als osteuropäisch orientierte Philologie neben der Germanistik, Anglistik und Niederlandistik weiterzuführen, sagte Weiler. Die Oldenburger Slavistik sei sowohl in der Lehre als auch in der Forschung durch hochkarätig besetzte Evaluationskommissionen exzellent beurteilt worden. Darüber hinaus verfüge sie über eine einschlägige Vernetzung mit anderen Fächern innerhalb der Universität und mit nationalen wie internationalen Institutionen.
Für die Oldenburger Forschung und Lehre habe insbesondere die Kooperation mit der Abteilung Osteuropäische Studien sowie mit dem Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa große Bedeutung. „Die Universität Oldenburg hat in einer Zeit der Osterweiterung der Europäischen Union und der Integration der östlichen Nachbarländer in ein demokratisches und freiheitliches Gesamteuropa ein hohes Interesse an entsprechend ausgerichteten Fächern, Angeboten und Aktivitäten in Forschung und Lehre“, betonte Weiler in diesem Zusammenhang.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Gerd Hentschel, Tel.: 0441/798-4635, E-Mail: gerd_hentschel(Klammeraffe)web.de
 
ⓑ 
Bild:
   

(Zum Herunterladen Bild mit rechter Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter ..." wählen.)

(Stand: 09.06.2021)