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21. Juni 2006   223/06   Veranstaltungsankündigung

Vortrag über die europäische Juristenausbildung

Oldenburg. „Rechtliche Fragen der Zulassung von (ausländischen) LL.M.-Absolventinnen und -absolventen zum deutschen Rechtsreferendariat“ – zu diesem Thema referieren die Niederländerinnen Prof. Dr. Hildegard Schneider und Katja Lubina am Freitag, 30. Juni 2006, 14.00 bis 16.00 Uhr, an der Universität Oldenburg (A 14, Saal 113). Der Vortrag, der von der Hanse Law School im Rahmen der Veranstaltungsreihe „International and EU Law“ angeboten wird, richtet sich an AbiturientInnen, die sich für den Anwaltsberuf interessieren und eine Alternative zum Staatsexamensstudium suchen, sowie an Vertreter aus Justiz und Verwaltung.
Lubina, die im Rahmen eines europäisch ausgerichteten Studienprogramms an der Universität Maastricht den „meester in de rechten“ erworben hat, versucht zurzeit den Zugang zum deutschen Rechtsreferendariat vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf einzuklagen. Sie wird in dem Verfahren von Schneider vertreten, die Jean-Monet-Professorin und Hochschullehrerin für europäisches Migrationsrecht in Maastricht ist.
Die Hanse Law School Oldenburg bietet seit 2002 in Kooperation mit der Universität Bremen und Groningen einen Studiengang an, der sowohl zum Bachelor als auch zum Master of Laws führt. Ziel ist eine fundierte Ausbildung in deutschem, niederländischem und europäischem Recht. Der Schwerpunkt auf europäischen Recht unterscheidet das Studium deutlich vom deutschen Staatsexamenstudium. Aufgrund der EU-Niederlassungsrichtlinie können die AbsolventInnen des Hanse Law School auch in anderen EU-Staaten anwaltlich tätig werden.

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ⓚ Kontakt:
Hanse Law School Oldenburg, Universität Oldenburg, Prof. Dr. Dagmar Schiek, Tel.: 0441/798-4198, Fax: 0441/798-4136, E-Mail: HLS(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)