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Gerd Schwandner

 

12. Dezember 2006   456/06   Studium und Lehre

Europaweit erster Bachelor-Studiengang für hochqualifizierte Zuwanderer
Interkulturelle Bildung und Beratung

Oldenburg. Die Universität Oldenburg bietet seit dem Wintersemester 2006/07 einen europaweit einmaligen Bachelor-Studiengang an, der sich speziell an Zuwanderer mit pädagogischer, sozialpädagogischer oder sozialwissenschaftlicher Grundausbildung richtet. Heute werden die 24 Studierenden aus 13 Ländern offiziell in der Universität begrüßt. Mit dabei ist auch der Oldenburger Oberbürgermeister Prof. Dr. Gerd Schwandner.
Der auf vier Semester verkürzte Studiengang „Interkulturelle Bildung und Beratung“ wendet sich an MigrantInnen mit dauerhaftem Aufenthaltsstatus, die bereits über pädagogische Studienanteile aus ihren Herkunftsländern verfügen und zwei Jahre Berufstätigkeit oder ehrenamtliche Tätigkeiten nachweisen können. Das Studium schließt mit dem international anerkannten Abschluss „Bachelor of Arts“ ab. Dieser ermöglicht den Einstieg in eine Berufstätigkeit in pädagogischen und sozialen Arbeitsfeldern oder die Aufnahme eines entsprechenden Master-Studienganges.
Das Studienangebot ist auf sehr starkes Interesse gestoßen: über 200 Anfragen aus der gesamten Bundesrepublik erreichten die Universität – sie zeigen, wie groß der Bedarf an solchen Qualifizierungsangeboten in Deutschland ist. Binnen kurzer Zeit waren die 24 Studienplätze vergeben. Die Studierenden kommen aus Afrika, Südamerika, der Türkei und etlichen osteuropäischen Staaten.
Der Bachelor-Studiengang wird als Modellvorhaben aus dem Europäischen Flüchtlingsfonds und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördert.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Rolf Meinhardt, Tel.: 0441/798-2081, E-Mail: Interdisziplinäres Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen ( IBKM), E-Mail: rolf.meinhardt(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)