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24. Mai 2007   183/07   Auszeichnung

Albert-Weller-Preis für Oldenburger Doktorandin
Manuela Schiek erhält renommierten Wissenschaftspreis für Arbeiten zur Organischen molekularen Nanotechnologie

Oldenburg. Dr. Manuela Schiek, die Anfang 2007 an der Universität Oldenburg ihre Promotion im Fach Chemie mit Auszeichnung abgeschlossen hat und zurzeit in Soenderborg (Dänemark) am Mads Clausen Institut des Nanocenters NanoSYD tätig ist, erhält den diesjährigen Albert-Weller-Preis für herausragende Dissertationen auf dem Gebiet der Photochemie und Spektroskopie. Der mit 1000 Euro dotierte Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie wird der Preisträgerin am 8. August 2007 im Rahmen der Tagung der Fachgruppe Photochemie der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Köln überreicht.
Dass Schiek den Preis so kurz nach ihrer Prüfung erhalten hat, sei außergewöhnlich, so Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, eine ihrer ´drei BetreuerInnen. Üblicherweise werde der Preis zwei bis drei Jahre nach der Promotion vergeben. Die auf Englisch verfasste Arbeit über Organische molekulare Nanotechnologie überzeugte das Preiskomitee, weil Schiek Meilensteine mit der Erzeugung neuartiger organischer Fasern setzen konnte. Aus diesen Fasern lassen sich eindimensionale Wellenleiter für die lange gesuchte Verbindung der makroskopischen mit der mikroskopischen Welt sowie Blaulicht emittierende Nanolaser oder organische Feldeffekttransistoren mit Nanometerdimensionen für die Optoelektronik der Zukunft erzeugen.
Dabei entwickelte Schiek neue Synthesen zur Erzeugung der molekularen Bausteine bei dem inzwischen in Bonn tätigen Professor für Organische Chemie, Prof. Dr. Arne Lützen, untersuchte die Bildung von Nanofasern mit Methoden der Physikalischen Chemie, die sie bei Al-Shamery erlernt hat, und testete die optischen Eigenschaften der neuen Materialien in einer Dänischen Arbeitsgruppe in der Physik bei Prof. Dr. Horst-Günter Rubahn. „Dr. Schiek ist ein ausgesprochenes Ausnahmetalent“, so Al-Shamery, „da sie in allen drei Disziplinen eine gleich hohe Kompetenz entwickelt und so das international Aufsehen erregende Projekt zu einem außergewöhnlichen Erfolg geführt hat.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Tel.: 0441/798-3853, E-Mail: katharina.al.shamery(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)