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Reinhold Friedl

 

25. September 2007   332/07  

UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt Modell-Studiengang für hochqualifizierte Flüchtlinge und Migranten

Oldenburg. Gestern hat Dr. Reinhold Friedl, Leiter der Regionalstelle Nord der UNO-Flüchtlingshilfe, einen Scheck in Höhe von 6.000 Euro an Prof. Dr. Rolf Meinhardt vom Interdisziplinären Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) überreicht. Die Spende der UNO-Flüchtlingshilfe ist bestimmt für den Modell-Studiengang „Interkulturelle Bildung und Beratung“ für hochqualifizierte Flüchtlinge und MigrantInnen an der Universität Oldenburg.

Das Geld geht an einen Nothilfefonds, mit dem die Studierenden des Bachelor-Studiengangs, die meist - schon aus Altersgründen - von einer BAföG-Förderung ausgeschlossen sind. Aus dem Fonds können spezielle Hilfen finanziert und Notsituationen, die den Studienerfolg der MigrantInnen gefährden könnten, überbrückt werden. Die Verteilung der Mittel wird vorgenommen von einer Kommission, der neben Friedl und Meinhardt auch der StudentInnenpfarrer Prof. Dr. Wolfgang Müller von der Evangelischen StudentInnengemeinde (ESG) angehört.

Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt den weltweit einzigartigen Studiengang, so Friedl, weil ihm eine begrüßenswerte Vorbildfunktion zukomme. Er verbessere die Lebensbedingungen der Studierenden, deren qualifizierte Abschlüsse aus dem Herkunftsland in Deutschland nicht anerkannt werden, und er eröffne den AbsolventInnen die Chance zu wirtschaftlicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit.

Auf dem Foto (von links): Prof. Dr. Wolfgang Müller, Prof. Dr. Rolf Meinhardt und Dr. Reinhold Friedl

ⓚ Kontakt:
UNO-Flüchtlingshilfe Regionalstelle Nord, Dr.Reinhold Friedl, Tel: 0441/88 52 444 Mobil 01601571118
 
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Bild:
   

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(Stand: 20.04.2022)