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Michael Golba

Wolfgang Nitsch

 

29. November 2007   457/07   Studium und Lehre

DAAD fördert Projekte in Südamerika und Afrika
Drei von zehn Projekten für die Universität Oldenburg

Oldenburg. Drei von 10 Projekten, die der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) für Partnerschaften mit Hochschulen in Entwicklungsländern positiv beurteilte, sind an die Universität Oldenburg vergeben worden. Insgesamt waren beim DAAD 55 Anträgen zur Begutachtung eingegangen. Die Oldenburger Projekte zu den Bereichen Umweltinformatik, erneuerbare Energien und Lehrerbildung werden für einen Zeitraum von vier Jahren von 2008 bis 2011 gefördert.

Die Projekte:
Einführung eines Bachelor- und Masterstudiengangs Betriebliche Umweltinformatik in Lateinamerika
Projektleitung: Prof. Dr. Marx Gómez
Im Rahmen eines Netzwerkes der Universitäten Oldenburg und Magdeburg mit den kubanischen Universitäten von Havanna und Santa Clara wurde in den letzten drei Jahren ein Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik (Business Informatics) mit DAAD-Unterstützung erfolgreich nach Kuba exportiert. Aus dieser Kooperation entstand das Konzept für den Export eines Bachelor- und Masterstudiengangs Betriebliche Umweltinformatik. Für das neue Projekt wurde die bestehende Hochschulkooperation um zwei Universitäten ergänzt: die Universität in Santiago de Chile (Chile) und die Universidad Technológica Nacional de Buenos Aires (Argentinien). Die Kurse im Rahmen des Bachelorstudiengangs werden von Professoren aller beteiligten Universitäten gehalten und die Studenten gemeinsam betreut.

Erneuerbare Energie – Kooperation mit zwei brasilianischen Hochschulen Brasilien
Projektleitung: Michael Golba
Die Hochschulpartnerschaft des Postgraduate Programme Renewable Energy (PPRE) der Universität Oldenburg mit der Universidade Federal do Amazonas (UFAM) in Manaus und der Universidade Tecnológica Federal do Paraná (UFTPR) in Curitiba zielt auf die Vernetzung und Harmonisierung der bestehenden Masterprogramme Erneuerbare Energie (EE) in Manaus und in Oldenburg. Hierfür werden die Curricula aufeinander abgestimmt, gemeinsame Lehreinheiten entwickelt und eine Internationale Summer School in Brasilien ausgerichtet. Beide Partnerprogramme werden die Hochschule in Curitiba beim Aufbau der Spezialisierung Erneuerbare Energie unterstützen.

Teacher Education and Research with an Emphasis on Disadvantaged Learners in Selected Subject-Fields (Terdal) (Lehrer-Ausbildung und Forschung mit besonderer Berücksichtigung benachteiligter Lernender in ausgewähltem Gegenstandsbereichen)
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Nitsch
Im Projekt Terdal kooperieren das Zentrum für Süd-Nord-Bildungskooperation am Institut für Pädagogik, das Didaktische Zentrum und die Fakultäten für Erziehungs- und Bildungswissenschaften der Universität Oldenburg mit der südafrikanischen Nelson Mandela Metropolitan University (NMMU). Beide Hochschulen verbindet eine zehnjährige Partnerschaft im Bereich Lehrerbildung und Schul- und Hochschulmanagement. Das neue Programm beinhaltet die fachdidaktische Zusammenarbeit in den Fächern Elementarmathematik, Sprachunterricht, Life-Orientation (Sachunterricht, elementare Wirtschafts- und Hauswirtschaftslehre) und Berufsbildender Unterricht. Ziel von Terdal ist die Förderung sozialer Entwicklungen und der Abbau von Bildungsbenachteiligungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Förderung besonders benachteiligter Schulen, SchülerInnen und LehrerInnen.

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Tel.: 0441/798-4470, E-Mail: jorge.marx.gomez(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
Michael Golba, PPRE ,Tel.: 0441/798-3546, E-Mail: michael.golba(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
Prof. Dr. Wolfgang Nitsch, Tel.: 0441/798-3131, E-Mail: wolfgang.nitsch(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)