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04. Februar 2008   054/08   Forschung

Arbeit mit Schwerstkranken und Sterbenden

Oldenburg. „Grundhaltungen in der Arbeit mit schwerstkranken und sterbenden PatientInnen“ lautet der Titel eines Forschungsprojekts der Arbeitseinheit Gesundheits- und Klinische Psychologie der Universität Oldenburg in Kooperation mit dem Palliativzentrum Oldenburg. Das Projekt wird vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit (MS) mit 38.000 Euro gefördert.
Menschen, die professionell kritisch kranke und sterbende PatientInnen betreuen, bewegen sich in einem emotional äußerst anspruchsvollen Umfeld. Zahlreiche Studien belegen, dass die psychischen Beanspruchungen sich in hohen Burnout- und Dropout-Raten niederschlagen.
Neben fachlichen Kenntnissen ist die innere Grundhaltung der Pflegekräfte von entscheidender Bedeutung. Das Forschungsprojekt geht daher der Frage nach, ob sich ein Zusammenhang zwischen der Grundhaltung und der Arbeitsbeanspruchung bzw. –zufriedenheit nachweisen lässt. Dazu werden Pflegende, ÄrztInnen und psychosozial Betreuende wie Geistliche, PsychologInnen und SozialarbeiterInnen befragt, die in Palliativstationen, stationären Hospizen oder der ambulanten palliativen Betreuung tätig sind.
Das Forschungsprojekt, das Ende 2008 abgeschlossen sein soll, will einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgung von Schwerstkranken und Sterbenden leisten und den Menschen helfen, die in ihrer Arbeit täglich mit schwerstkranken Menschen umgehen.

ⓘ www.evangelischeskrankenhaus.de/html/ev_krankenhaus/s402.html
www.psychologie.uni-oldenburg.de/23221.html
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Gerlinde Geiss, Tel. 0441/798-5126, gerlinde.geiss(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)