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Matthias Bormuth

 

25. April 2008   168/08   Veranstaltungsankündigung

„Die Glaubensfrage und die Zukunft des Menschen“
Öffentlicher Abendvortrag im Rahmen des Jaspers-Jahres

Oldenburg. „Die Glaubensfrage und die Zukunft des Menschen“, so lautet das Thema eines öffentlichen Abendvortrags, den der amerikanische Philosoph Prof. em. Dr. Leonard H. Ehrlich im Rahmen des Jaspers-Jahres am Mittwoch, 7. Mai 2008, 18.00 Uhr, an der Universität Oldenburg (A 14, Senatssitzungssaal) hält.
Glaube als Grundphänomen des Menschseins ist durchgängiges Thema in Jaspers’ fundamental-philosophischen Schriften. Glaube, philosophischer Glaube sowie Offenbarungsglaube, ist aber auch Gegenstand vieler seiner politischen Schriften. Ehrlich wird in seinem Vortrag die kritischen Überlegungen von Jaspers – u. a. seine Gegenüberstellung von Glaube versus Unglaube bzw. Nihilismus – thematisieren. Dabei geht es ihm um aktuelle Perspektiven menschlichen Zusammenlebens.
Der in Wien geborene Ehrlich emigrierte 1939 in die Vereinigten Staaten von Amerika. Er studierte zunächst Psychologie und dann Philosophie. Von 1948 bis 1951 hörte er bei Karl Jaspers in Basel Philosophie und schloss sein Studium an der Yale University ab. Seit 1956 lehrt er als Professor für Philosophie und Judaic Studies an der University of Massachusetts Amherst. Er zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Existenzphilosophie im anglo-amerikanischen Sprachraum. Ehrlich war Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender der Internationalen Karl-Jaspers-Gesellschaft.
Bereits am Freitag und Sonnabend, 2. und 3. Mai, findet ein Workshop mit Dr. Matthias Bormuth statt zum Thema „Kunst und Krankheit: Karl Jaspers als Pathograph“. Unter diesem Titel hält der Tübinger Medizinethiker am 2. Mai, 20.00 Uhr, auch einen Vortrag an der Universität (A 14, Hörsaal 3).

ⓘ www.jaspersjahr2008.de/
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Reinhard Schulz, Institut für Philosophie, Tel.: 0441/798-4402, E-Mail: reinhard.schulz(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)