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16. Juni 2008   268/08   Veranstaltungsankündigung

Südosteuropäische Erinnerung
Vortrag: Berliner Kongress im Gedächtnis Südosteuropas

Oldenburg. „1878 – der Berliner Kongress im Gedächtnis Südosteuropas“ – so lautet das Thema eines Vortrags, den Prof. Dr. Wolfgang Höpken (Universität Leipzig) am Dienstag, 24. Juni 2008, 18.00 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg hält. Die Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Forum Mitteleuropa – Osteuropa, die das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen (BKGE) in diesem Semester unter dem Titel „Zwischen Jubiläum und Erinnerungspolitik – vom Sinn und Ziel von Jahrestagen“ veranstaltet.
Höpkens, seit 1994 Professor für Ost- und Südosteuropäische Geschichte in Leipzig, forscht schwerpunktmäßig über die Sozial- und Zeitgeschichte des Balkans. Dabei geht es ihm um spezifische geschichtsregionale Erfahrungen, aber auch um Integrationspotenzen der südosteuropäischen Geschichtserfahrungen für ein „europäisches Gedächtnis“. Unter diesem doppelten Blickwinkel beleuchtet Höpkens in seinem Vortrag die von den europäischen Großmächten auf dem Berliner Kongress (1878) ausgehandelte Neuordnung des Balkans und ihre Folgen.

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Dr. Tobias Weger, BKGE, Tel. 0441/961 95 17,
E-Mail: tobias.weger(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)