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29. Oktober 2008   442/08  

Bahnstation im Uni-Bereich ein lang gehegter Wunsch

Oldenburg. „Eine Bahnstation in Wechloy ist für die Universität Oldenburg sehr bedeutsam und die Erfüllung eines langjährigen Wunsches“. Das erklärte Dr. Heide Ahrens, kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg, nach den zustimmenden Signalen der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) zu dem Vorhaben. Eine Haltestation würde nicht nur vielen Universitätsangehörigen die Möglichkeit bieten, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, sondern auch für die Bevölkerung der Region eine bessere Erreichbarkeit zur Universität mit ihren vielfältigen Angeboten schaffen, erklärte Ahrens.
Endgültig soll die Entscheidung über den Bau der Station im April nächsten Jahres fallen. Jedoch stehen die Signale deutlich auf Grün. Sowohl die Nordwestbahn als auch die Stadt Oldenburg halten sie für dringend erforderlich. Entscheidend ist jetzt das „Ja“ der LNVG, an dem aber nicht mehr gezweifelt wird.
Aus Sicht der Universität ist die neue Station auch für die Verbindung zur Universität Bremen von großer Bedeutung. Sie werde die schon engen Kooperationsbeziehungen stärken, sagte Ahrens. Besonders würden die Studierenden profitieren, die an beiden Universitäten immatrikuliert seien.
Das Studium für Oldenburger und Bremer Studierende an dem jeweils anderen Standort ist nach dem Kooperationsvertrag möglich, wenn ein gewünschtes Fach an der Heimatuniversität nicht angeboten wird (z.B. in Oldenburg Romanistik, in Bremen Sonderpädagogik). Von dieser Möglichkeit machen zurzeit knapp 150 Oldenburger Studierende Gebrauch. „Wenn wir die direkte Anbindung haben, wird diese Zahl steigen und die Attraktivität beider Universitäten zunehmen“, sagte Ahrens wörtlich.

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Dr. Heide Ahrens, Tel.: 0441/798-5462, E-Mail: heide.ahrens(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)