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20. Januar 2009   029/09   Hochschulpolitik

Forschungsverbund Energie Niedersachsen: Mittel der Volkswagen-Stiftung für Oldenburger Informatik

Oldenburg. Der Forschungsverbund Energie Niedersachsen (FEN), an dem das Oldenburger Informatikinstitut OFFIS und das Department für Informatik der Universität Oldenburg mit drei Teilprojekten beteiligt sind, hat die Zusage für Fördermittel in Höhe von insgesamt 2,3 Millionen Euro aus dem „Niedersächsischen Vorab“ der Volkswagen-Stiftung erhalten. 465.000 Euro davon gehen nach Oldenburg.
2006 nahm der FEN als interdisziplinärer Zusammenschluss von Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen aus Braunschweig, Clausthal, Hannover sowie Oldenburg seine Arbeit auf. Ziel ist es, die Einbindung dezentraler Stromerzeuger wie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen oder Windkraft und Photovoltaik in das Stromnetz zu verbessern. Die drei in Oldenburg angesiedelten Arbeitsgruppen beschäftigen sich mit der Simulation von Erzeugungskonzepten und Netzstrukturen (OFFIS, Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath), dem Entwurf und der Analyse der Verbundsteuerung dezentraler Energiesysteme (Universität Oldenburg, Prof. Dr. Wolfgang Nebel) und dem Einsatz thermischer Speichergeräte von Kleinverbrauchern zum Lastausgleich (OFFIS, Prof. Dr. Michael Sonnenschein). Mit diesen drei Teilprojekten gehört die Oldenburger Informatik zu den großen Partnern des Forschungsverbunds.
Appelrath, der Mitglied des FEN-Vorstands und Vizepräsident für Forschung der Universität Oldenburg ist, freut sich über die Förderzusage und die gestiegene Bedeutung des Oldenburger Beitrags zum FEN: „Mit dem Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den Arbeitsgruppen der Professoren Appelrath, Nebel und nun auch Sonnenschein leistet die Informatik von OFFIS und der Universität wichtige Forschung und Entwicklung für ein innovatives dezentrales Energiemanagement. Diese Aktivitäten erstrecken sich bis zu der schwierig zu beherrschenden Niederspannungsebene mit der Einbeziehung von Erzeugung und Verbrauch von Privathaushalten und kleineren Betrieben.“

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ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jürgen Appelrath, Tel.: 0441/9722-200, E-Mail: Appelrath(Klammeraffe)offis.de
 
(Stand: 20.04.2022)