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Sergej Fatikow

 

15. April 2009   138/09  

Innovationen von OFFIS, ForWind und der Universität Oldenburg auf Hannover Messe

Oldenburg. Mit dem Software-Tool Permeter und automatisierter Nanomontage präsentieren sich die Universität Oldenburg und das Informatikinstitut OFFIS vom 20. bis 24. April 2009 auf der Hannover Messe am Gemeinschaftsstand des Landes Niedersachsen, Halle 2, Stand A 10. ForWind, das Zentrum für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg und Hannover, stellt zudem drei seiner Forschungsprojekte und einen Studiengang am Niedersächsischen Gemeinschaftsstand in Halle 13, Stand E30, der Öffentlichkeit vor.
Das Exponat Permeter ist ein vom Forschungs- und Entwicklungsbereich Verkehr des Instituts OFFIS entwickeltes Werkzeug zur Performanzmessung in der Produktentwicklung. Es unterstützt die Analyse von Projekt- und Entwicklungsprozessen mit Hilfe eines agilen Daten-Integrations und -Analyse-Frameworks. Indem es die Untersuchung von taktischen wie operativen Fragestellungen ermöglicht, verbessert es die Effizienz und Qualität von Produktentwicklungsprozessen und ergänzt bekannte Prozessmodelle wie Capability Maturity Model Integration (CMMI) und Software Process Improvement and Capability Determination(SPICE).
Die von Prof. Dr. Sergej Fatikow geleitete Abteilung für Mikrorobotik und Regelungstechnik (AMIR) am Institut für komplexe integrierte Systeme und Mikrosensorik (KISUM) der Universität ist mit automatisierter Nanomontage auf der Messe vertreten. In vielen Bereichen, wie z.B. der Mikrosystemtechnik und der Nanotechnologie, sind Roboter erforderlich, die kleinste Objekte mit einer Genauigkeit im Nanometerbereich handhaben können. Die automatisierte Nanohandhabung im Rasterelektronenmikroskop sowie der Einsatz des Rasterkraftmikroskops als Nanoroboter ermöglichen eine Reihe von Anwendungen in neuer Dimension.
Das erste Exponat von ForWind ist das Modell eines neuen Verfahrens zur Bestimmung von Leistungskennlinien bei Windenergieanlagen. Es liefert wesentlich exaktere Angaben zur Funktionsweise und Wirtschaftlichkeit einer Anlage als übliche Verfahren nach IEC-Standard. Zudem kann mit der Methode standortunabhängig eine Leistungskennlinie für einen bestimmten Anlagentyp erstellt werden. Das zweite Exponat ist der Prototyp eines Anemometers, das die ForscherInnen von ForWind derzeit entwickeln, um Windgeschwindigkeit und Windrichtung simultan ohne sich bewegende Teile und mit hoher Frequenz zu messen. Für die Windbranche ist es eine Alternative zu den herkömmlichen Schalenstern-Anemometern.
Aus der Offshore-Forschung stellt ForWind den Luftblasenschleier vor. Das Verfahren soll beim Bau von Windparks auf hoher See eingesetzt werden, um die Schallbelastung der Meeresumwelt zu reduzieren. Mit dem Weiterbildenden Studium Windenergietechnik und -management präsentiert ForWind zudem ein bundesweit einmaliges Studienangebot, das sich an Fach- und Führungskräfte der Branche sowie an Quereinsteiger richtet und interdisziplinäres Grundlagenwissen mit Know-how für die Praxis verbindet.

ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Sergej Fatikow, Department für Informatik, Tel.:0441/798-4291, E-Mail: fatikow(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
Dr. Frank Oppenheimer, OFFIS, Tel.: 0441/9722-285. E-Mail. frank.oppenheimer @offis.de
Ann-Kathrin Meyer, ForWind, Tel.: 0441/36116-725
 
(Stand: 20.04.2022)