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25. Mai 2009   222/09   Veranstaltungsankündigung

Lesben und Schwule und in der DDR

Oldenburg. „Lesben und Schwule und ihre BürgerInnenrechts-Bewegung in der DDR“ – so lautet der Titel des öffentlichen Vortrags, den der Journalist und Theologe Eduard Stapel am Donnerstag, 4. Juni 2009, 20.00 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg hält. Veranstalter ist das Autonome Schwulenreferat der Universität. Der Eintritt ist frei.
Stapel, der Mitglied der kirchlichen Oppositionsbewegung in der DDR war und sich in der schwul-lesbischen BürgerInnenrechts-Arbeit engagierte, konzentriert sich in seinem Vortag auf das letzte Jahrzehnt der DDR. Dabei setzt er sich mit den Rahmenbedingungen auseinander, die die Geschlechter- und Bevölkerungspolitik Lesben und Schwulen setzte.
Stapel ist Ehrenvorsitzender des Lesben- und Schwulenverbands in Deutschland (LSVD), der 1990 unter dem Namen SVD in Leipzig gegründet worden war. Er baute in der DDR zahlreiche Homosexuellengruppen innerhalb der Evangelischen Kirche auf. Für die Staatssicherheit war er der „Hauptorganisator“ der Bürgerrechtsbewegung der Homosexuellen. 1996 erhielt er von Bundespräsident Roman Herzog die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

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(Stand: 20.04.2022)