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22. Juli 2009   331/09   Forschung

Lebenssituation männlicher Jugendlicher mit Migrationsgeschichte
Land fördert Projekt der Universität Oldenburg

Oldenburg. Eingewanderte männliche Jugendliche sind oft Gegenstand öffentlicher Diskussionen. Dabei mangelt es jedoch häufig an qualifiziertem Fachwissen, und den Betroffenen selbst wird kaum Gehör geschenkt. Die Lebenslagen dieser Jugendlichen, ihre Handlungsweisen und Alltagsinterpretationen sind in vielen Forschungsbereichen bislang nur unzureichend untersucht worden. Das von Prof. Dr. Rudolf Leiprecht geleitete Projekt „Quantitative Erhebung zur Lebenssituation und -gestaltung von männlichen Jugendlichen mit Migrationsgeschichte“ will Abhilfe schaffen. Es ist vom Land Niedersachsen als eins von 18 Projekten für das Förderprogramm „Pro Niedersachsen“ ausgewählt worden und wird von 2009 bis 2011 mit ca. 150.000 Euro gefördert.
In dem Projekt des Hochschullehrers für Interkulturelle Pädagogik sollen empirische Befunde erhoben werden, auf deren Basis männliche Jugendliche mit Migrationshintergrund in Bezug auf Ressourcen und soziale Erfolge, aber auch im Hinblick auf problematische Handlungsweisen und zu bewältigende Herausforderungen befragt werden. Dabei geht es auch um die Frage, wie institutionelle Barrieren abgebaut werden können, die den Zugang zu Unterstützungssystemen im Bildungs- und Arbeitsbereich sowie bei sozialen Regeldiensten behindern und darum, wie dem Alltagsrassismus begegnet werden kann.

ⓘ www.ibkm.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Rudolf Leiprecht, Interdisziplinäres Zentrum für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM), Tel.: 0441/798-2040, E-Mail: rudolf.leiprecht(Klammeraffe)uni-oldenburg.de;
Dr. Claus Melter, IBKM, Tel.: 2936 ; E-Mail: c.melter(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)