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10. September 2009   378/09   Wissenschaftliche Tagung

Deutsch-Japanischer Nano-Optik Workshop im Hanse-Wissenschaftskolleg

Oldenburg. Ein deutsch-japanischer Nano-Optik Workshop, der vom 17. bis 19. September 2009 in Delmenhorst im Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) stattfindet, gibt einen Überblick über die neuesten Forschungsarbeiten in diesem innovativen Forschungsgebiet. Erwartet werden ca. 35 WissenschaftlerInnen aus Deutschland und Japan. Referenten sind u.a. Prof. Dr. Motoichi Ohtsu, Direktor des Nanophotonics Research Centers in Tokio und einer der Pioniere der Nano-Optik, sowie Prof. Dr. Christoph Lienau, Wissenschaftler am Institut für Physik der Universität Oldenburg und Leiter der Arbeitsgruppe „Ultraschnelle Nano-Optik“. Gäste sind willkommen.
Die Nano-Optik ist ein sich rasant entwickelndes Forschungsgebiet, in dem das Verhalten von Licht in Nanostrukturen erforscht wird. Nano-optische Techniken und Verfahren finden zunehmend Anwendungen in neuen Mikroskopietechniken, in der Material- und Energieforschung, der Optoelektronik und der optischen Datenverarbeitung. Besonders japanische und deutsche Forschergruppen sind auf diesem Gebiet weltweit führend. Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung wird die deutsch-japanische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nano-Optik seit kurzem von der Japan Science and Technology Agency und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) im Rahmen des strategischen bilateralen Kooperationsprogramms „Nanoelectronics“ gefördert. Eines der im letzten Jahr im Rahmen dieses Programms ausgezeichneten Projekte ist das gemeinsam von Ohtsu und Lienau eingereichte Vorhaben „Optical excitation transfer via optical near-field interactions: devices and characterizations“.

ⓘ www.h-w-k.de/
 
ⓚ Kontakt:
Heidi Müller-Henicz, Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK), Tel.: 04221/9160-214, E-Mail: hmuehenicz(Klammeraffe)h-w-k.de
 
(Stand: 05.02.2021)