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20. Januar 2010   033/10   Forschung

Im Zeichen des Chamäleons
Nachwuchsforscher untersuchen Strategien zur Klimaanpassung

Oldenburg. Ist die Energie- und Verkehrsversorgung in Deutschland für die Folgen des Klimawandels gewappnet? Wie müssen politische und betriebliche Entscheidungen aufeinander abgestimmt werden, damit sich die öffentliche Versorgung auf die Folgen des Klimawandels einstellen kann? Mit diesen Fragen setzt sich die BMBF-geförderte Nachwuchsgruppe „Chamäleon“ auseinander, die jetzt ihre Arbeit am Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften aufgenommen hat. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren.
„Das Chamäleon ist unser Leitbild, weil es verschiedene Strategien zur Anpassung an seine Umwelt entwickelt hat“, sagt Prof. Dr. Klaus Eisenack, Hochschullehrer für Umwelt- und Entwicklungsökonomie, der die achtköpfige Gruppe leitet. Die Gruppe besteht aus einem Physiker, einer Politikwissenschaftlerin, einer Soziologin und aus Wirtschaftswissenschaftlern, die an der Universität Oldenburg und in Berlin am Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) tätig sind. Die NachwuchswissenschaftlerInnen beschäftigen sich besonders mit dem Spannungsfeld zwischen betrieblichem und staatlichem Handeln. Um die Risiken durch häufigere Störungen in Folge von Extremwetterereignissen einzuschätzen, werden volkswirtschaftliche und politische Instrumente analysiert und mit Klimaszenarien verknüpft.
Kooperationspartner aus der Wirtschaft sind die Deutsche Bahn, Fraport, RWE und die HEAG Südhessische Energie. Eine enge Zusammenarbeit mit den jeweiligen Branchenverbänden und der Politik ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Projekts. Weitere Kooperationspartner sind u.a. die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Elinor Ostrom, die 2009 als erste Frau den Wirtschaftsnobelpreis erhielt, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und das Kompetenzzentrum für Klimafolgen und Anpassung am Umweltbundesamt.

Auf dem Bild (v. l.): Rebecca Stecker, Micha Steinhäuser, Maja Rotter, Prof. Dr. Klaus Eisenack, Anna Pechan, Maren Petersen und Dr. Gerd Scholl

ⓘ www.chamaeleon-projekt.de
www.climate-chameleon.de (ab 01.02.2010)
 
ⓚ Kontakt:
Maren Petersen, Tel.: 0441/798-4518, E-Mail: m.petersen(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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Bild:
   

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