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13. April 2010   133/10   Veranstaltungsankündigung

Ringvorlesung zur Geschichte

Oldenburg. Martin Gebhardt (Universität Erlangen) eröffnet am Mittwoch, 21. April, 18.00 Uhr, mit einem Vortrag zum Thema „Eventkultur und Mediengesellschaft: Lernen im Museum unter veränderten Rahmenbedingungen“ die „Oldenburger Ringvorlesung zur Geschichte“ (Campus Haarentor, Bibliothekssaal). In der Reihe stellen der HochschullehrerInnen der Universität Oldenburg und HistorikerInnen aus dem In- und Ausland ihre Forschungsprojekte vor. Veranstalter ist das Institut für Geschichte.
Gebhardt beschäftigt sich in seinem Vortrag mit den Angeboten der neuen Medien und den sich verändernden Tendenzen in der Freizeitgestaltung. Dies stellt auch eine große Herausforderung für die Museen dar. Sie müssen sich als Freizeitangebot neben Sport, Spielkonsolen und zahlreichen Kultureinrichtungen als Lern- und Erlebnisort behaupten. Um Interesse zu erzeugen und in direkten Kontakt mit der Zielgruppe zu treten, ist es üblich, dass sie Formen der Kommunikation schaffen, die zu eigener Aktivität ermuntern. Oftmals stilisiert die Presse das Angebot zu einem Event, das nicht verpasst werden sollte. Gebhardt diskutiert u.a., welche Rolle die neuen Medien in dieser Eventkultur spielen und ob das Museum seinen Anspruch, Wissen zu vermitteln, noch wahren kann.
Die Ringvorlesung richtet sich an Institutsangehörige sowie an alle historisch Interessierten. Der Eintritt ist frei.

Die weiteren Termine (Ort: Bibliothekssaal, jeweils: mittwochs 18.00 – 20.00 Uhr):
28. April – Prof. Dr. Dorothee Wierling (Universität Hamburg): „Der Freiwillige. Der Beginn des Ersten Weltkriegs in Tagebüchern und Briefen der Familie Lily, Heinrich und Otto Braun“
5. Mai – Dr. Christine G. Krüger (Universität Oldenburg): „Daß sich hier die köstlichen Gaben der Frau entfalten ...“. Die Anfänge des Freiwilligen Sozialen Jahres in der Bundesrepublik“
12. Mai – Annette Siegmüller (Niedersächsisches Institut für historische Küstenforschung Wilhelmshaven): „Warenaustausch und Kommunikation in Nordwestdeutschland im 1. Jahrhundert n. Chr.“
26. Mai – Prof. Dr. Gunilla Budde (Universität Oldenburg): „Das unergründliche Kapital. Familie und Kapitalismus im 19. und 20. Jahrhundert“
2. Juni – Prof. Dr. Thomas Welskopp (Universität Bielefeld): Ford, Flappers und Flacons. Jugend, Konsumkultur und Geschlechterbeziehungen in den amerikanischen "roaring twenties"
9. Juni – Mareike Witkowski (Universität Oldenburg): „Hoffen auf die Volksgemeinschaft. Hausgehilfinnen im Nationalsozialismus“
16. Juni – Jessica Cronshagen (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): „Farm-Management“ auf dem frühneuzeitlichen Polder. Landhandel und Landhändler, Pachtbauern und Erben in den friesischen Marschen des 17. und 18. Jahrhunderts
30. Juni – Michael Rose (University of Michigan): „Persecution and Perception: Jewish Lives and Letters in Nazi Germany”

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ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Gunilla Budde, Institut für Geschichte, Tel.: 0441/798-4510, E-Mail: gunilla.budde(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)