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Bei Peng

Hans-Michael Trautwein

 

16. April 2010   141/10   Veranstaltungsankündigung

Gebrauchsanweisung für China
„China Woche“ an der Universität Oldenburg

Oldenburg. Einen tiefen Einblick in das Reich der Mitte gibt die „China-Woche“, die vom 26. bis 30. April an der Universität stattfindet. Sie ist Teil des „Deutsch-Chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung 2009/10“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Koordiniert wird die Veranstaltungsreihe, bei der ausgewählte deutsche Hochschulen ihre Partneruniversitäten und die Kooperationen mit diesen vorstellen, von der Hochschulrektoren-Konferenz (HRK). „Der seit einem Semester bestehende Studienschwerpunkt ,China – Wirtschaft und Sprache’ legt einen besonderen Wert auf die Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur“, erklärt Prof. Dr. Hans-Michael Trautwein, Hochschullehrer für Internationale Wirtschaftsbeziehungen und China-Beauftragter der Universität Oldenburg. Die „China-Woche“ trage maßgeblich dazu bei und würdige zudem die erfolgreiche Zusammenarbeit Oldenburgs mit den vier chinesischen Partneruniversitäten.
Eröffnet wird die „China-Woche“ am Montag, 26. April, 18.00 Uhr im Bibliothekssaal (Campus Haarentor) der Universität Oldenburg mit einem Klassikabend. Die Sopranistin Ying Ma, die Pianistin Bei Peng und der Pianist Karl Ernst Went führen chinesische und deutsche Kompositionen auf. Für die 1988 in Shanghai geborene Sopranistin Ma Ying, die an Musikkonservatorien in Shanghai und Hamburg ausgebildet wurde, stellt das Konzert im Rahmen der „China-Woche“ ihren ersten öffentlichen Auftritt in Deutschland dar. Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung findet die Vernissage zur Ausstellung „UnBekannt – Moderne chinesische Malerei aus Anhui, China“ um 19.30 Uhr im Hörsaalzentrum (Campus Haarentor, Gebäude A 14) statt. Prof. Dr. Lin Chen, Prof. Donghuai Huan, Renhua Wang und Prof. Jiankang Xu, vier zeitgenössische Künstler der Provinz Anhui, stellen dort bis zum 30. April ihre Werke aus, die die rasante Entwicklung Chinas innerhalb der letzten drei Jahrzehnte zum Thema haben. Der Filmemacher und Autor Adrian Geiges liest am Donnerstag, 29. April, 17.00 Uhr, Bibliothekssaal, aus seinem Buch „Gebrauchsanweisung für Peking und Shanghai“. In diesem gibt der ehemalige Peking-Korrespondent des „Stern“ einen humorvollen Einblick in beide Metropolen. In einer großen Gala steht ab 19.30 Uhr in der Aula (Campus Haarentor, Gebäude A 11) die traditionelle chinesische Kultur und das moderne China im Mittelpunkt.
Außerdem werden täglich Vorträge angeboten. So berichtet Prof. Dr. Wenchao Li, Leiter der Leibniz-Edition Potsdam der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaft (BBAW), am Dienstag, 27. April, 18.00 Uhr, Hörsaal 3 (Gebäude A 14, Campus Haarentor) über „Chinas Dilemma zwischen Tradition und Moderne: Fragmentierung und Rekanonisierung des Wissens“. Die chinesischen Partneruniversitäten der Universität Oldenburg stellen sich und die Kooperationsprojekte am Mittwoch, 28. April, 17.00 Uhr, Hörsaal 3, vor. Das studentische Kino „Gegenlicht“ zeigt täglich Filme aus China. So auch die Dokumentation „Glauben in China“, die darüber informiert, wie trotz starker Einschränkung in China, die unterschiedlichsten GlaubensanhängerInnen ihre Religion leben. Bei der Aufführung am Montag, 26. April, 20.15 Uhr, Aula, ist das Produktionsteam anwesend.
Informationen zu Studienaufenthalten in China, ein Informationsstand des Vereins chinesischer Studenten und chinesische Küche in der Mensa runden das Angebot der „China-Woche“ ab. Die „China-Woche“ wird von der Stadt Oldenburg gefördert. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

ⓘ www.chinawoche.uni-oldenburg.de/
 
ⓚ Kontakt:
Xin Hou, Koordinatorin des China-Schwerpunkts, Tel.: 0441/798-4126, E-Mail: xin.hou(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)