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Peter Jensch

 

29. April 2010   168/10  

Informatiker Peter Jensch gestorben

Oldenburg. Prof. Dr. Ing. Peter Jensch, Hochschullehrer für Angewandte Informatik an der Universität Oldenburg sowie Gründungsmitglied und ehemaliger Wissenschaftlicher Leiter am Informatikinstitut OFFIS, ist am 15. April 2010 im Alter von 69 Jahren gestorben.
Jensch wurde 1988 nach Oldenburg berufen, wo er die Abteilung „Prozessinformatik, Anwendungen in Naturwissenschaften und Medizin“ aufbaute. Er hatte Elektrotechnik und Nachrichtentechnik in Wolfenbüttel und Aachen studiert. Hier arbeitete er zunächst als Wissenschaftlicher Assistent und nach seiner Promotion als Oberingenieur. Während einer fünfjährigen Industrietätigkeit führte Jensch Softwaretechnik in Entwicklungs- und Produktionsabteilungen für Kommunikationssysteme ein.
In Oldenburg machte der Informatiker sich für eine Zusammenarbeit mit den Kliniken der Stadt stark und initiierte Videokonferenz- und Telemedizin-Systeme zum nationalen und EU-weiten Einsatz. Bei OFFIS, dessen Vorstand er von 1992 bis 1998 angehörte, hatte Jensch die technische und administrative Leitung des Modellprojekts „Mammographie-Screening Weser-Ems“ zur Brustkrebsfrüherkennung inne. Durch seine Mitarbeit beim European Committee for Standardization (CEN) trug er seit 1992 zur Durchsetzung weltweiter Standards zur Übertragung medizinischer Bilder bei. Seine Lehre war geprägt durch forschungsnahe und praxisrelevante Themen. Auch nachdem Jensch 2005 in den Ruhestand getreten war, blieb er der Universität verbunden und arbeitete bei OFFIS über medizinisch orientierte Themenbereichen der Informatik.

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Wilfried Thoben, Tel.: 0441/9722-131, E-Mail: thoben(Klammeraffe)offis.de
 
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(Stand: 20.04.2022)