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20. August 2010   316/10   Studium und Lehre

60 Studierende aus aller Welt widmen sich Computersimulationen

Oldenburg. 60 Studierende nahmen an der Sommerschule „Modern Computational Science“ teil, die vom 9. bis 20. August an der Universität Oldenburg stattfand. Die TeilnehmerInnen kamen aus den USA, Slowenien, Serbien, Iran, China, Kasachstan und Deutschland. „Die große internationale Beteiligung und hohe Motivation der Teilnehmer verdeutlichen, dass Computersimulationen immer wichtiger für die Wissenschaft werden“, berichtet Prof. Dr. Alexander Hartmann, Hochschullehrer für Theoretische Physik, der zusammen mit Dr. Reinhard Leidl, Geschäftstelle der Fakultät V, die Sommerschule leitete
Computersimulationen waren vor 20 Jahren noch eine Ausnahme in den Naturwissenschaften. Inzwischen liefern sie die Grundlage für fast ein Viertel aller veröffentlichten Forschungsarbeiten. Trotzdem werden sie in der naturwissenschaftlichen Ausbildung oft stiefmütterlich behandelt. In der Sommerschule wurden den Studierenden in Seminaren und Vorlesungen Methoden vermittelt, um Wissenschaft am Computer umsetzen zu können. Das Themenspektrum reichte von Grundlagen im Bereich Algorithmen, Datenstrukturen und Statistik bis hin zu aktuellen Anwendungsgebieten wie der Bioinformatik, Quantenchemie, Ökosysteme und Strömungssimulationen. „Die computerorientierten Ansätze, wie sie an der Universität Oldenburg vermittelt wurden, sind für meine Forschung immens wichtig“, meint Zukhra Adiakhmetova, Sommerschul-Teilnehmerin aus Kasachstan. Gerade die praktischen Übungen zu Computersimulationen seien von großer Bedeutung gewesen, hebt Kairzhan Karzhaubayev (Kasachstan) hervor. „Es wurden die neuesten Methoden und Forschungsergebnisse zu Computersimulationen vermittelt“, ergänzt Hamid Khosbakht, Teilnehmer aus dem Iran.
Katie Fletcher (USA) führt das Gelingen der Sommerschule auf das umfangreiche Rahmenprogramm zurück: „Die Ausflüge nach Norderney mit einem Bad in der Nordsee, Jever und Bremen haben das wissenschaftliche Programm der Sommerschule optimal ergänzt.“
Die Sommerschule „Modern Computational Science“ wurde durch die EWE Stiftung unterstützt.

Auf dem Foto: TeilnehmerInnen der Sommerschule „Modern Computational Science“, die vom 9. bis 20. Oktober an der Universität Oldenburg stattfand.

ⓘ www.compphys.uni-oldenburg.de/en/
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Alexander Hartmann, Institut für Physik, Tel.: 0441/798-3894,
E-Mail: alexander.hartmann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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Bild:
   

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(Stand: 09.06.2021)