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07. September 2010   328/10   Forschung

Exzellenzinitiative: Universität Oldenburg beteiligt sich an zweiter Phase

Oldenburg. Die Universität Oldenburg beteiligt sich an der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. „Hearing4all“ heißt der Antrag für einen interdisziplinären Forschungsverbund in der zweiten Förderlinie (Exzellenzcluster) des Wettbewerbs, mit dem die Universität das „Hören für alle“ durch eine Kombination von angewandter und klinischer Forschung erreichen will. Beteiligt sind die Medizinische Hochschule Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen Kompetenzzentrum HörTech, Fraunhofer Projektgruppe für Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, die Hörzentren in Hannover und Oldenburg sowie zwölf Industriepartner.

Oldenburg und Hannover zählen schon jetzt zu den international herausragenden Standorten in Medizintechnik, Hörforschung, Audiologie, medizinischer Diagnostik und Therapie. Etwa 80 Prozent aller Hörgeräte weltweit enthalten ein Stück Know-How aus Oldenburg. Die weltweit größte Zahl von Hör-Implantationen wurde in der HNO-Klinik der MH Hannover durchgeführt.

Oldenburger Sozial-, Rechts- und WirtschaftswissenschaftlerInnen haben gemeinsam mit KollegInnen der Universität Bremen einen Exzellenzcluster-Antrag mit dem Titel „Coping with Instabilities – Institutionell Dynamics in Welfare Societies“ eingereicht. In diesem Cluster soll eine neue empirisch fundierte Theorie gegenwärtiger Wohlfahrtsgesellschaften ausgearbeitet werden. Moderne Wohlfahrtsgesellschaften, so die Ausgangsthese der AntragstellerInnen, sind von Instabilitäten gekennzeichnet, mit denen sowohl Individuen als auch Institutionen umgehen müssen. Ziel ist die Analyse des Zusammenwirkens individueller und institutioneller Reaktionsmuster auf gesellschaftliche Herausforderungen.

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)