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09. November 2010   436/10   Veranstaltungsankündigung

„Praktiken der Subjektivierung und gesellschaftliche Transformationen“
Ringvorlesung des Graduiertenkollegs Selbst-Bildungen

Oldenburg. „Wie können wir uns selbst erfassen? Über Selbstbewusstsein“ – so lautet der Titel des Vortrags, den Prof. Dr. Gunter Gebauer, Hochschullehrer am Institut für Philosophie der Universität Berlin, am Dienstag, 16. November 2010, 18.00 Uhr, an der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Bibliothekssaal) hält. Er bildet den Auftakt zur Ringvorlesung „Praktiken der Subjektivierung und gesellschaftliche Transformationen“, die im Rahmen des Graduiertenkollegs „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ stattfindet.
Beim Graduiertenkolleg, das zunächst für drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, untersuchen WissenschaftlerInnen der Universität seit Oktober 2010 die Wechselbeziehungen zwischen Selbst-Bildungen und den Veränderungen sozialer Ordnungen. Forschungsfragen sind dabei unter anderem, wie ein Individuum zum Subjekt wird und wie es sich formt, um als Lehrer, Ärztin oder Sportler anerkannt zu werden. Bei der Ringvorlesung stellen WissenschaftlerInnen der Universitäten Berlin, Tübingen, Bremen, Konstanz und Rostock ihre Thesen und Erkenntnisse zu den Praktiken der Subjektivierung vor. Dabei nähern sie sich der Thematik aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen: Philosophie, Erziehungswissenschaft sowie Kunst-, Zeit- und Geistesgeschichte.


Weitere Veranstaltungen im Rahmen der Ringvorlesung „Praktiken der Subjektivierung und gesellschaftliche Transformationen“ (jeweils dienstags, 18.00 Uhr, Campus Haarentor, Bibliothekssaal):

14. Dezember: „Imaginierte Identität. Die Bildform der Silhouette als Subjektivierungsinstanz“, Prof. Dr. Barbara Lange (Universität Tübingen)

18. Januar: „Die Bedeutung von Anerkennung für Subjektivierungsprozesse. Eine mikrologische Analyse zu Mechanismen der Subjektivierung“, Prof. Dr. Norbert Ricken (Universität Bremen)

15. Januar: „Authentizität als Subjektivierungstechnik im linksalternativen Milieu“, Prof. Dr. Sven Reichardt (Universität Konstanz)

1. Februar: „Iacobi Augusti Thuani Vita – Das ‚Leben’ des Jacques-Auguste de Thou (1553-1617) oder die Auto-Präsentation des Historikers“, Prof. Dr. Markus Völkl (Universität Rostock)

ⓘ www.praktiken-der-subjektivierung.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Thomas Alkemeyer, Tel.: 0441/798-4622, E-Mail: thomas.alkemeyer(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)