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15. November 2010   447/10   Veranstaltungsankündigung

„Die Konstruktion des Meeres in den Epen Homers“
Start der Ringvorlesung „Meeres-Wahr-Nehmungen“

Oldenburg. „Meeres-Wahr-Nehmungen“, so lautet der Titel einer öffentlichen Ringvorlesung an der Universität Oldenburg, die im Rahmen des Masterstudiengangs „Europäische Geschichte“ angeboten wird. Den Auftakt macht die Oldenburger Althistorikerin Prof. Dr. Tanja Scheer mit einem Vortrag zum Thema „Meer und Mythos: die Konstruktion des Meeres in den Epen Homers“ am Mittwoch, 24. November 2010, 18.00 Uhr, im Bibliothekssaal (Campus Haarentor).
Das Meer wurde im Wandel der Zeit auf vielfältige Weise wahrgenommen: Es bot Herberge für Mythen von Ungeheuern und Göttern. Für den einen ist es Subsistenzgrundlage, für den anderen nur ein Urlaubsziel. Das Institut für Geschichte der Universität Oldenburg geht diesen komplexen Wahrnehmungsmustern in der Vortragsreihe „Meeres-Wahr-Nehmungen“ nach und legt dabei einen Fokus auf Epochen, Kulturen und Regionen.
Das Programm ist im Internet abrufbar.

Das weitere Programm „Meeres-Wahr-Nehmungen“
(jeweils Mittwoch, 18.00 Uhr, Bibliothekssaal, Uhlhornsweg)

1. Dezember: „Heimat am Meer? Erfahrungen, Wahrnehmung und Erinnerung im regionalen Gedächtnis Nordwestdeutschlands“, Prof. Dr. Dietmar von Reeken, Universität Oldenburg
8. Dezember: „Polen liegt an der Ostsee. Über die Visualisierung der polnischen Meerespolitik in den Jahren 1920-39“, Prof. Dr. Malgorzata Omilanowska, Universität Danzig
15. Dezember: „Hinter dem Horizont geht's weiter: globale Meer-Erfahrungen und –Erwartungen von Männern und Frauen im 19. Jahrhundert“, Prof. Dr. Gunilla Budde, Universität Oldenburg
19. Januar: „Die Hanse und das Meer“, Prof. Dr. Rudolf Holbach, Universität Oldenburg
26. Januar: „Auf der Suche nach der Ordnung im Chaos. Wie die Griechen das Meer eroberten und die Welt zu erklären begannen“, Prof. Dr. Raimund Schulz, Universität Bielefeld
2. Februar: „Seeschlachten in der Antike“, Prof. Dr. Tassilo Schmitt, Universität Bremen
9. Februar: „Die jämmerliche Flut und das herrliche Meer: Das ambivalente Verhältnis der Friesen zu ihrem Meer“, Hon. Prof. Dr. Antje Sander, Schlossmuseum Jever

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ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Dagmar Freist, Institut für Geschichte, Tel. 0441 / 798-4640,
E-Mail: dagmar.freist(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 09.06.2021)