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05. Januar 2011   002/11   Personalie

Musikpädagoge Ulrich Günther verstorben

Oldenburg. Prof. Dr. Ulrich Günther, emeritierter Musikpädagoge der Universität Oldenburg, ist zu Beginn des Jahres 2011 im Alter von 87 Jahren verstorben. Günther lehrte und forschte von 1961 bis zu seiner Emeritierung zunächst an der Pädagogischen Hochschule und dann an der Universität Oldenburg, zu deren Gründungsvätern er gehörte. Die Direktorin des Instituts für Musik, Prof. Dr. Melanie Unseld, würdigte Günther als Hochschullehrer, der die Entwicklung des Fachs Musik an der Universität entscheidend geprägt und immer wieder für wegweisende innovative Impulse gesorgt habe.
In den 60er Jahren machte Günther auf das faschistische Erbe seiner Disziplin aufmerksam. In den 70er Jahren veränderte er den Musikunterricht, indem er „alles Hörbare“ zum Gegenstand von Musikerziehung erklärte. Mit der Gründung der Universität propagierte er Musikunterricht als Training in „auditiver Kommunikation“. Der Oldenburger Fachbereich, dem Günther vier Jahre als Dekan vorstand, wurde programmatisch „Kommunikation/Ästhetik“ genannt. In den 80er Jahren widmete sich Günther verstärkt der „schulnahen Unterrichtsforschung“ und erprobte neue Unterrichtsmethoden unter wissenschaftlicher Beobachtung. In den 90er Jahre war der inzwischen emeritierte Wissenschaftler als Bildungsplaner in den neuen Bundesländern aktiv.

ⓘ www.musik.uni-oldenburg.de
 
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(Stand: 09.06.2021)