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Gun-Britt Kohler

 

10. Juni 2011   224/11   Wissenschaftliche Tagung

„Kleine“ Literaturen
Internationaler Workshop: Belarussische Literatur im Fokus

Oldenburg. Die belarussische Literatur steht im Zentrum des internationalen Workshops „Spezifik und Typologie ‚kleiner‘ Literaturen im ost- westeuropäischen Vergleich“, der am 17. und 18. Juni an der Universität Oldenburg stattfindet. Als Hauptredner konnten die verantwortlichen Institute für Slavistik und Niederlandistik den niederländischen Literaturwissenschaftler Kees van Rees (Tilburg) gewinnen. Erwartet werden ExpertInnen aus Belarus, Polen, der Ukraine, England und den Niederlanden.
„In den westeuropäischen literaturhistorischen Diskursen kommt die belarussische Literatur kaum vor“, sagt die Oldenburger Slavistin und Organisatorin des Workshops, Prof. Dr. Gun-Britt Kohler. Der Workshop solle dazu beitragen, das zu ändern. Unterstützung dafür kommt aus Belarus selbst: Dr. Pavel Navumenka, Dozent am Lehrstuhl für Belarussische Literatur und Kultur der Staatlichen Universität in Minsk, ist Kooperationspartner der Veranstaltung. Navumenko leitete bereits im Mai im Rahmen einer Carl-von-Ossietzky-Gastdozentur in Oldenburg eine Übung zur belarussischen Prosa der 20er Jahre.
Der Workshop ist Teil eines mehrstufigen Projekts. Geplante nächste Stufe: eine internationale Tagung im Juni 2012, Thema: Typologischer Vergleich der belarussischen und niederländischen Literatursysteme.

ⓘ www.slavistik.uni-oldenburg.de/53311.html
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Gun-Britt Kohler, Institut für Slavistik, Tel.: 0441/798-2309, E-Mail: gun.b.kohler(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
(Stand: 20.04.2022)