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08. Juli 2011   272/11   Hochschulpolitik

„Deutliche Schubkraft“ für European Medical School
Gründungsausschuss in Oldenburg konstituiert

Oldenburg. Erneut ist ein wichtiger Meilenstein bei der Einrichtung der European Medical School Oldenburg-Groningen erreicht: Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat heute in Oldenburg den Gründungsausschuss der European Medical School konstituiert. Dieser setzt sich aus 19 hochkarätigen Persönlichkeiten aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen.
„Die Konstituierung des Gründungsausschusses und die von der Landesregierung bereitgestellten 49 Millionen Euro verleihen der European Medical School deutliche Schubkraft. Angestrebt ist es, die künftig in einer einmaligen deutsch-niederländischen Kooperation erfolgende Medizinerausbildung bereits zum Wintersemester kommenden Jahres zu beginnen. Die Aufbauarbeit des Gründungsausschusses ist für einen guten Start entscheidend. Es ist gelungen, herausragende Persönlichkeiten aus Niedersachsen und Deutschland für das Gremium zu gewinnen, die ihre Erfahrungen und Kenntnisse jetzt einbringen. Der Ausschuss und die Universität können sich auf die Unterstützung des Landes verlassen“, sagte Wanka.
Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon erklärte: „Für die große Unterstützung, die wir seitens des Landes erfahren, sind wir sehr dankbar. Mit der heutigen Konstituierung des Gründungsausschusses ist die Einrichtung der European Medical School wieder einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Wir freuen uns, dass die ausgewiesene Expertenrunde uns mit inhaltlichen Anregungen begleiten wird.“
Der Gründungsausschuss, zu dessen Vorsitzenden Prof. Dr. Eberhart Zrenner (Universitätsklinikum Tübingen) einstimmig gewählt wurde, hat eine beratende Funktion. Als Ratgeber und sachverständiger Gutachter wird der Gründungsausschuss zu wichtigen Fragestellungen der European Medical School Stellungnahmen und Empfehlungen abgeben, die den verantwortlichen Gremien zur Entscheidung zugeleitet werden. So wird er sich beispielsweise mit zukünftigen Berufungen von ProfessorInnen sowie mit dem Forschungs- und Lehrkonzept befassen.
Die European Medical School, die das Land Niedersachsen an der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Rijksuniversiteit Groningen einrichtet, wird im Wintersemester 2012/13 den Studienbetrieb aufnehmen.

Mitglieder des Gründungsausschusses:
Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Universität Göttingen
Prof. Dr. Dieter Bitter-Suermann, Medizinische Hochschule Hannover
Prof. Dr. Jan Borleffs, Rijksuniversiteit Groningen
Dr. Michael Breitbach, Universität Gießen
Prof. Dr. Eckhart Hahn, Gründungsbeauftragter European Medical School Oldenburg-Groningen
Prof. Dr. Sigrid Harendza, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Thomas Kempe, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer, Universität Greifswald
Dr. Josef Lange, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Rudolf Mintrop, Klinikum Oldenburg gGmbH
Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab, Klinikum Oldenburg gGmbH
Elisabeth Sandbrink, Pius-Hospital Oldenburg
Prof. Dr. Jürgen Schölmerich, Universität Frankfurt
Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Schwartz, Medizinische Hochschule Hannover
Prof. Dr. Gerd Schwandner, Stadt Oldenburg
Prof. Dr. Babette Simon, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Reto Weiler, Universität Oldenburg
Prof. Dr. Eberhart Zrenner, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto:
Niedersachsens Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka und Universitätspräsidentin Prof. Dr. Babette Simon (vorne) mit den Mitgliedern des Gründungsausschusses.

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