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Birte Junge

Thomas Badewien

 

02. September 2011   328/11   Studium und Lehre

Junge Meereswissenschaftler besuchten 2. Internationale Sommerschule in Wilhelmshaven

Wilhelmshaven. Neun junge MeereswissenschaftlerInnen aus China, Frankreich, Kroatien, Mexiko und Deutschland haben in den vergangenen zwei Wochen an der 2. Internationalen Sommerschule des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg teilgenommen und sich mit der Biogeochemie von Küstensystemen beschäftigt. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf den Rückseitenwatten der südlichen Nordsee.
Im Küstenraum spielen biologische, chemische und physikalische Vorgänge in Wattgebieten eine enorm wichtige Rolle. Um vor dem Hintergrund von Umweltveränderungen Aussagen über die Zukunft von Küstensystemen treffen zu können, müssen die ökologischen Prozesse erkannt und verstanden werden.
„Mit Beiträgen etwa aus der Biologie, Chemie, Geologie und Modellierung waren die Themen sehr breit gefächert und bildeten damit auch die Interdisziplinarität des ICBM ab“, erläutert Mitorganisator Dr. Thomas Badewien das Programm der vergangenen zwei Wochen. Bei Probennahmen bei Windstärken 6 bis 8 haben die KursteilnehmerInnen auch erfahren, so Badewien, was es bedeute, unter hier üblichen klimatischen Bedingungen praktisch zu arbeiten.
Die jungen WissenschaftlerInnen konnten sich am Wilhelmshavener Standort des Instituts, dem ICBM-Terramare, ein Bild von den Gegebenheiten in den Rückseitenwatten der Ostfriesischen Inseln machen und bei Probennahmen, Laboranalysen, Datenauswertung sowie in den Vorlesungen und Seminaren ihre Kenntnisse über den Küstenraum auf eine breite Basis stellen.

Auf dem Foto:
TeilnehmerInnen der ICBM-Sommerschule bei einem Aufenthalt auf Spiekeroog: (v.l.n.r.) Adrien Vigneron, Nolwenn Callac, Mathias Torben Hilbich, Tanja Röper, Petra Pjevac, Zhen Li, Gerald Herrling, Jessica Gier, Griselda Margarita Rodríguez Figueroa.
Foto: Birte Junge

ⓘ www.icbm.de
 
ⓚ Kontakt:
Dr. Sibet Riexinger, Öffentlichkeitsarbeit ICBM-Terramare, Tel.: 04421/944-113, E-Mail: sibet.riexinger(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
ⓑ 
Bild:
   

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(Stand: 20.04.2022)