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Anabella Weismann

Gesa Lindemann

 

17. November 2011   447/11   Personalie

Sozialwissenschaftlerin Weismann in den Ruhestand verabschiedet

Oldenburg. Prof. Dr. Anabella Weismann, seit 1996 Hochschullehrerin für Methoden der Empirischen Sozialforschung, ist zum Wintersemester in den Ruhestand getreten und aus dem Dienst der Universität Oldenburg ausgeschieden.
Weismann vertrat eine historisch reflektierte Sozialwissenschaft, die sie in zahlreichen Forschungsarbeiten dokumentierte. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehörte die Entwicklung des gesellschaftlichen Leitbildes „Hausfrau“ ebenso wie Arbeiten zur Geschichte der Statistik oder Forschungen zur nationalsozialistischen Besatzungspolitik. Die Sozialwissenschaftlerin gehört durch ihre Methodenentwicklung zu den Pionieren einer visuellen Soziologie, die zunehmend in der internationalen Diskussion an Bedeutung gewinnt. Mit einer Studie über Pieter Bruegel d.Ä. erschloss sie sich ein breites Publikum weit über den akademischen Kreis hinaus. Weismann, die Universitätsdozentin am Sociologisch Instituut der Universiteit van Amsterdam war, pflegt eine enge Verbindung zu den Niederlanden: Es ist ihr ein Anliegen, die niederländische Sozialforschung durch Übersetzungen auch in Deutschland bekannt zu machen. Mit Anabella Weismann verlasse eine Soziologin die Universität, die auf eine nicht-mainstream-mäßige Weise international ausgerichtet sei, so Prof. Dr. Gesa Lindemann, Hochschullehrerin für Soziologie und Direktorin des Instituts für Sozialwissenschaften.

ⓘ www.uni-oldenburg.de
 
ⓚ Kontakt:
Prof. Dr. Gesa Lindemann, Institut für Sozialwissenschaften, Tel.: 0441/798-4885, E-Mail: gesa.lindemann(Klammeraffe)uni-oldenburg.de
 
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(Stand: 20.04.2022)