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08. Februar 2012   042/12   Veranstaltungsankündigung

„Zur Soziologie der Scham“-
Ringvorlesung des Graduiertenkolleg Selbst-Bildungen

Oldenburg. „Zur Soziologie der Scham“ – so lautet der Titel des Vortrags von Prof. em. Dr. Alois Hahn am Dienstag, 14. Februar, 18.00 Uhr, in der Universität Oldenburg (Campus Haarentor, Bibliothekssaal). Der Vortrag findet im Rahmen der Ringvorlesung „Diskurse als Praktiken der Subjektivierung“ statt, die das DFG Graduiertenkolleg „Selbst-Bildungen. Praktiken der Subjektivierung in historischer und interdisziplinärer Perspektive“ veranstaltet.
Scham ist eine der stärksten menschlichen Emotionen, die in allen Gesellschaften vorkommt, die aber auch von Gesellschaft zu Gesellschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Gibt es ein angeborenes Schamgefühl oder ist Scham ein ausschließlich soziokulturelles Phänomen? Was unterscheidet Scham- und Schuldgefühl? Diesen und weiteren Fragen geht Hahn in seinem Vortrag nach. An Beispielen erörtert er, was in unserer gegenwärtigen Gesellschaft als beschämend gilt und welchen Ursprung dieses Empfinden hat.
Hahn studierte Soziologie, Philosophie, Politologie und Volkswirtschaft an der Universität Freiburg und Frankfurt/(M). Verschiedene Lehr- und Forschungsaufenthalte führten ihn nach Frankreich an die Sorbonne und die École des Hautes Études en Siences Sociales. Als Gastprofessor lehrte er in den USA an den Universitäten in Yale, Clark und Stanford. Von 1975 bis 2009 hatte er den Lehrstuhl für „Allgemeine soziologische Theorie“ an der Universität Trier inne.

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Milena Weber, Tel.: 0441/798- 2353, E-Mail: praktiken-der-subjektivierung @uni-oldenburg.de
 
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